Geschichte

Was bisher geschah...

Hervorgegangen ist der Verein Theater am Markt e.V. (früher: „Verein für Kulturarbeit in Rosenheim e.V.„) – wie übrigens auch das Theater Belacqua in Wasserburg – aus den „Vaganten„, einer bunten Schar junger Leute, die Anfang der Achtziger Jahre mit Regisseur Toni MüllerDie Räuber“ von Friedrich Schiller als Freilichtaufführung inszenierte. Es entwickelte sich ein fester Kern von Theaterbegeisterten, die zusammen mit Toni Müller weitere Produktionen verwirklichten.

Wir haben unser Theater also diesen „Leuten der ersten Stunde“ zu verdanken, die sich im Jahr 1983 auf die Suche nach einem Theatersaal gemacht haben und mitten in der Altstadt fündig wurden: Der frühere „Sau-Bräu“ am Ludwigsplatz konnte angemietet und in Eigenleistung zum Theatersaal mit angeschlossener Theaterschenke umgebaut werden.
Und da der „Grüne Markt“ nur wenige Schritte von dieser Örtlichkeit entfernt liegt, fand man für  die Spielstätte auch rasch den passenden Namen – das „Theater am Markt“ war geboren.

Im November 1984 war es dann soweit

Die erste Premiere konnte stattfinden – und es war keine leichte Kost!
Zwei Einakter standen auf dem Spielplan: „Die Autopsie“ und „Der kahle Berg“ von Jair Anibal Nino.

In den folgenden rund 10 Jahren hatten wir bereits an die 90 Stücke der verschiedensten Genres auf die Bühne gebracht und waren zu einer festen Instanz des Rosenheimer Kulturlebens geworden. Dafür haben wir 1997 den Rosenheimer Kleinkunstpreis erhalten.

Anfang 2004 – der große Schreck

Kurz vor unserem 20-jährigen Jubiläum mussten unser angestammtes Theater verlassen, weil eine umfassende Renovierung nötig wurde! 

Doch wir hatten Glück und fanden ein neues Domizil in der Chiemseestr. 31, im Rosenheimer Osten, was in der Folge dann auch schnell zum neuen Namen des Hauses führte: T(heater) A(m) M(arkt) OST.

Fast vollständig in Eigenleistung – und in der Rekordzeit von nur zwei Monaten – wurden die Räume zum neuen TAM OST und der TheaterSchenke umgebaut.

Mit den Stücken „Weit ist der Weg„, „Die amerikanische Päpstin„, „Gespenster“ und „Gretchen 89 ff.“ sowie der fest etablierten, großen Jahresabschluss-Gala konnten wir bis Ende 2007 schon insgesamt 103 Produktionen auf die Bühne bringen. 

Und die Geschichte geht bis heute weiter…