Markiert: Schoenhoff Alexander

DER KREDIT

(lnr) "Herr Goetz und Anton Schmidt" Alexander Schoenhoff und Heinz W. Warnemann - Bild: Adrian Brabantus Bacher

Neulich im Finanzhaus Ihres Vertrauens. Zwei Männer, tref­fen sich zu ihrem zwei­ten Termin. Anlass: ein Kreditantrag, aber einer ohne aus­rei­chen­de Sicherheiten. Was, wenn ein gege­be­nes Wort nun nicht genügt? Dann gibt eins das ande­re und danach ist nichts mehr wie es war!

TANNÖD

TANNÖD ist abgrün­dig, span­nend und hart – bis zum bit­te­ren Ende. Und die 5 Frauen und 4 Männer auf der Bühne geben unter der Regie von Martin Schönacher alles, um die­se idyl­lisch wir­ken­de, baye­risch-katho­li­sche Scheinwelt für ihre Zuschauer real wer­den zu las­sen.

DIE BENGALISCHE ROLLE

Es beginnt alles ganz harm­los im „Horizontal-Etablissement” der Musils. Es hört auf harm­los zu sein, als ein eben­so pro­mi­nen­ter wie über­ge­wich­ti­ger Gast auf die „ben­ga­li­sche Rolle” nicht ver­zich­ten möch­te. Denn lei­der ist er den ero­ti­schen und kör­per­lich gewag­ten Anforderungen die­ser „ganz irren Spezialnummer“ nicht gewach­sen…

DAS MISSVERSTÄNDNIS

Ich dach­te, das Verbrechen sei unser Heim und wür­de mei­ne Mutter und mich auf ewig bin­den. An wen auf der Welt soll­te ich mich hal­ten als an die­je­ni­ge, die gemein­sam mit mir getö­tet hat?”

DIE 12 GESCHWORENEN

"DIE 12 GESCHWORENEN" (lnr) Thomas Müller als "Nr. 2", Stefan Vincent Schmid als "Nr. 3", Klaus Schöberl als "Nr. 8", Alexander Schoenhoff als "Nr. 7", Tobias Huber als "Nr.10", Bild: Adrian Bacher

Das Urteil muss ein­stim­mig sein, das zwölf Geschwore­ne in einem Mordpro­zess fäl­len müs­sen. Ein Schuldspruch wür­de für den neun­zehn­jäh­ri­gen ange­klag­ten Jungen den Tod bedeu­ten. Für die Geschworenen scheint sei­ne Schuld bewie­sen, doch in der ers­ten Abstimmung stimmt der Geschworene Nr. 8 für nicht schul­dig…

HEISSE NÄCHTE – NICHT NUR IN PALÄRMO

Travestie - Christian Reitinger, Hermann Hager, Bild: Albert Aschl

Diese „cri­mi­nal jour­ney“ führt über­all hin, wo pikan­te, klei­ne Gaunereien das Leben krib­be­lig machen – zum Beispiel in die New Yorker West Side, nach London Soho oder in die Wiener Unterwelt. Das Nachtmilieu ist eben nicht nur in PalÄrmo heiß, gefähr­lich und ero­tisch…

DER HEXER

Gwenda Milton, Sekretärin des Rechtsanwaltes Messer, wird ermor­det in der Themse auf­ge­fun­den. Sie war die Schwester von Arthur Milton, dem so genann­ten Hexer. Der hat­te eini­ge Gauner dazu gezwun­gen, Selbstmord zu bege­hen, wur­de des­halb aus England aus­ge­wie­sen und lebt in Australien. Der Hexer dürf­te den Mord an sei­ner Schwester also nicht unge­sühnt las­sen.„

SOMMERTAG

SOMMERTAG (lnr:) Claudia Loy, Florian Fuchs, Sabine Herrberg

Sommertag“ sagt die Ältere, „genau wie damals“. Doch damals war Herbst und es reg­ne­te. Damals, als Asle ver­schwand. Worauf war­tet sie seit Jahren, allein, in ihrem wei­ßen Haus am nor­we­gi­schen Fjord? Aus ihrem Fenster blickt sie der Freundin nach, die zum Meer geht, genau wie Asle damals. Der Anblick durch­bricht ihre Starre und sie erin­nert sich an den Tag, an dem Asle, ihr Mann, zum Meer ging und sie, als jun­ge Frau, am Fenster zurück­blieb.

MAGIC AFTERNOON

Das herr­li­che Sommerwetter wird aus­ge­sperrt: hin­ter den Jalousien las­sen sich der Schriftsteller Charly und sei­ne Freundin Birgit gemein­sam mit dem befreun­de­ten Paar Joe und Monika durch den Nachmittag trei­ben. Irgendwann schlägt aus Langeweile gebo­re­ne Gewalt um und der Magische Nachmittag for­dert sei­nen Tribut.

WAS IHR WOLLT

Ein als Knabe ver­klei­de­tes Mädchen liebt einen Mann, der glaubt eine Gräfin zu lie­ben, die wie­der­um den Knaben liebt, der aber doch ein Mädchen ist…??? Die ver­rück­tes­te, schöns­te, zar­tes­te, bit­ters­te Komödie William Shakespeares ver­setzt uns nach Illyrien, wo Herzog Orsino sei­ne Liebessehnsucht mit Musik schürt und Gräfin Olivia sich selbst­mit­lei­dig in ewi­ge Trauer ver­gra­ben will…