Premiere:

28

.

February

2015

Fr/Sa 06/07 März

Fr/Sa 13/14 März

So 15 März

Fr/Sa 20/21 März

Sa/So 28/29 März

Spielbeginn

freitags 20 Uhr
samstags 20 Uhr
sonntags 17 Uhr

Einlass

ca. 60 Min. vor Spielbeginn

Bewirtung

Gerne können Sie sich vorher und/oder nachher von der „Theaterschenke“ kulinarisch verwöhnen lassen.

Inhalt

Ein Appartement im noblen Wohnviertel Central Park West in New York City ist Schauplatz dieser rasanten, sarkastischen und äußerst unterhaltsamen Komödie über Untreue, Eitelkeiten, Ehekrisen und Profilneurosen. Zwei vermeintlich befreundete Ehepaare treffen hier aufeinander und verteilen unverhohlen kleinere und größere Gemeinheiten.

Die beiden Paare sind vielfältig miteinander verstrickt:
Die erfolgreiche Psychoanalytikerin Phyllis hat die Romanze ihres Mannes Sam entdeckt, Carol hintergeht ihren Mann Howard und auch ihre Freundin und wird dabei selbst hintergangen, Sam glaubt sich in einer glücklichen Beziehung und bekommt unerwartete Konkurrenz, und der manisch-depressive Howard schwankt zwischen Selbstmord, übertriebener Zukunftshoffnung und dem Küchenherd.

In ihrer psychologischen Zimmerschlacht enthüllen die vier nach und nach ihre jahrelange Verachtung füreinander und liefern sich ebenso zynische wie auch unterhaltsame Wortgefechte aus lautem Humor und intellektueller Feinsinnigkeit.
Das Erscheinen der blutjungen Juliet, einer Patientin von Phyllis, bringt die eingefahrenen Beziehungen der vier völlig durcheinander.

Central Park West, Anja Rajch und Veronika Englberger
Central Park West, Anja Rajch und Veronika Englberger

Diese New Yorker Intellektuellen-Schickeria und die pointierten Dialoge machen „Central Park West“ zu einer typischen Woody Allen-Komödie, und damit zu einem ausgesprochen kurzweiligen Abend des Autors, der mit 26 Jahren zunächst satirische Kurzgeschichten schrieb, dann Theaterstücke für den Broadway und mit 34 Jahren seinen ersten Film in Personalunion als Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller präsentierte.

Ensemble

Regie

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Bühne

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Technik

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Plakat und Programmheft

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Kritik

OVB, 4.3.2015, ©OVB/M.Jacobi

(Original: http://www.ovb-online.de./rosenheim/kultur/boshaftigkeiten-witz-4784841.html)

Boshaftigkeiten und Witz

Eine lange Ledercouch, ein paar Stühle und weiße Würfelregale: das ist die eher nüchterne Wohnungseinrichtung eines erfolgreichen New Yorker Schicki-Micki-Paares. Alles andere als nüchtern entwickelt sich die vom Ensemble des Rosenheimer TAM OST unter der Regie von Claudia Loy gespielte temporeiche und stimmig besetzte Komödie „Central Park West“ von Woody Allen.

Der amüsierte Zuschauer wird für knappe eineinhalb Stunden Zeuge eines furiosen Feuerwerks aus Boshaftigkeiten, Witz und Situationskomik.

Im Beziehungskampf: (von links) Anja Rajch (Phyllis), Oliver Männer (Sam), Zoe Rucker (Juliet), Gerd Meiser (Howard), Veronika Englberger (Carol). Foto: M. Jacobi Der amüsierte Zuschauer wird für knappe eineinhalb Stunden Zeuge eines furiosen Feuerwerks aus Boshaftigkeiten, Witz und Situationskomik.
Im Beziehungskampf: (von links) Anja Rajch (Phyllis), Oliver Männer (Sam), Zoe Rucker (Juliet), Gerd Meiser (Howard), Veronika Englberger (Carol). Foto: M. Jacobi
Der amüsierte Zuschauer wird für knappe eineinhalb Stunden Zeuge eines furiosen Feuerwerks aus Boshaftigkeiten, Witz und Situationskomik.

Zwei Ehepaare, die in der Wohnung aufeinander treffen, befinden sich in einer akuten Ehekrise, betrügen sich gegenseitig und liefern sich hitzige Wortgefechte über Untreue, Eitelkeiten und Profilneurosen.

Anja Rajch spielt die gefühlskalte, berechnende Psychologin Phyllis mit selbstbewusster Arroganz, schneidendem Tonfall und einer vulgären Perfidie, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Dass ausgerechnet ihre vermeintliche Freundin Carol (Veronika Englberger) eine Affäre mit ihrem Mann Sam (Oliver Männer) hat, will Phyllis zunächst nicht wahrhaben, bringt sie aber bald zur Raserei. Vor Wut hat sie schon eine kostbare ägyptische Skulptur zertrümmert.

In leicht angetrunkenem Zustand, stets ein Weinglas in der Hand, demütigt Phyllis nicht nur ihre Freundin Carol, sondern zieht auch über deren weichlichen Mann Howard her, einen erfolglosen Schriftsteller, den Gerd Meiser überzeugend larmoyant in Szene setzte. Wirkt Veronika Englberger in der Rolle der Carol mit ihren ahnungslosen Fragen zunächst glaubwürdig naiv und unschuldig, entpuppt sie sich bald als die noch Durchtriebenere, die mit zahlreichen Affären aufwarten kann. Bitter wird es für Carol, als Sam ihr gesteht, dass er nicht sie, sondern Juliet (Zoe Rucker) liebt, eine blonde Barbie, die nicht mal halb so alt ist wie er und später ausgerechnet mit dem soften Howard anbandelt.

Schlagfertigkeit und subtile Sottisen kennzeichneten die sich rasant steigernden Streitgespräche, in denen die Gegenseite, wie geschickt sie sich auch wehrt, immer noch einmal übertrumpft und tiefer gedemütigt wird. Ziemlich deftig waren die Ausfälle von Phyllis, buchstäblich ein Treffer ins Schwarze der Pistolenschuss nach dem lächerlichen Selbstmordversuch von Howard, etwas schrill und überdreht der Schluss. Für die vergnügliche Première des Woody Allen Klassikers erhielt das Ensemble des TAM OST vom Publikum lang anhaltenden und verdienten Applaus.

Kontakt

HINWEIS: Buchungen/Reservierungen sind hier nicht möglich. Hier gehts's zum Kartenvorverkauf.

TAM OST

Theater am Markt e.V.

Chiemseestr. 31
83022 Rosenheim

Telefon: 08031 234180

E-Mail: kontakt@tam-ost.de

BÜROZEITEN

Donnerstags von 16 – 19 Uhr ist Frau Gabi Tachakor für Sie da

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