"Amphitryon und Alkmene", Oliver Schmid und Sabine Herrberg, Bild: Günther Stranzinger

AMPHI­TRY­ON

„Das ist das wit­zig-anmut­volls­te, das geist­reichs­te, das tiefs­te und schöns­te Thea­ter­spiel­werk der Welt“. Wol­len Sie Tho­mas Mann wider­spre­chen und sich selbst eine Mei­nung über „Amphi­try­on“ von Hein­rich von Kleist bil­den? Die­se dra­ma­ti­sche Komö­die der grie­chi­schen Mytho­lo­gie stellt die Prot­ago­nis­ten der aktu­el­len „#MeToo“-Debatte in den dun­kels­ten Schat­ten...

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DER HEXER

Gwen­da Mil­ton, Sekre­tä­rin des Rechts­an­wal­tes Mes­ser, wird ermor­det in der Them­se auf­ge­fun­den. Sie war die Schwes­ter von Arthur Mil­ton, dem so genann­ten Hexer. Der hat­te eini­ge Gau­ner dazu gezwun­gen, Selbst­mord zu bege­hen, wur­de des­halb aus Eng­land aus­ge­wie­sen und lebt in Aus­tra­li­en. Der Hexer dürf­te den Mord an sei­ner Schwes­ter also nicht unge­sühnt las­sen.„

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WAS IHR WOLLT

Ein als Kna­be ver­klei­de­tes Mäd­chen liebt einen Mann, der glaubt eine Grä­fin zu lie­ben, die wie­der­um den Kna­ben liebt, der aber doch ein Mäd­chen ist…??? Die ver­rück­tes­te, schöns­te, zar­tes­te, bit­ters­te Komö­die Wil­liam Shake­speares ver­setzt uns nach Illy­ri­en, wo Her­zog Orsi­no sei­ne Lie­bes­sehn­sucht mit Musik schürt und Grä­fin Oli­via sich selbst­mit­lei­dig in ewi­ge Trau­er ver­gra­ben will...

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"Felix Schrull und Sandra Sarottini" Gerhard Schmid und Jutta Schmidt

NEST FÜR EINEN STAR

Felix Schrull fühlt sich nur in sei­nem klei­nen Zim­mer gebor­gen – ein Welt­flücht­ling mit Gold­fisch, Fern­seh­ap­pa­rat und hand­si­gnier­ten Schau­spiel­er­fo­tos. Die Ruhe ist hin, als sich die arbeits­lo­se Schau­spie­le­rin San­dra Sarot­ti­ni mit schrillan­stren­gen­der Selbst­ver­ständ­lich­keit und aller­lei Hab­se­lig­kei­ten bei ihm ein­quar­tiert.

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(lnr) "Lord Bolingbroke, Herzogin v. Marlborough, Königin Anne, Abigail und Arthur" Klaus Einsele, Daniela Mayer, Barbara Schmitt, Anja Rajch und Peter Schrank Bild: Woifi Gschwendtner

DAS GLAS WAS­SER

Köni­gin Anna von Eng­land, die letz­te Stuart-Köni­gin, ist eine lie­bens­wer­te, aber schwa­che Herr­sche­rin. Sie steht ganz unter dem Ein­fluss ihrer ers­ten Hof­da­me, der Her­zo­gin von Marl­bo­rough. Sie ist für den Krieg, denn ihr Ehe­mann ist Ober­be­fehls­ha­ber der bri­ti­schen Armee. Die Köni­gin aber will den Frie­den erhal­ten, so wie Lord Boling­bro­ke, der Pre­mier­mi­nis­ter wer­den will.

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"Dr. Franz Reumann und Gabriele Wegrat" Wolfdietrich Fehler und Susanne Braune

DER EIN­SA­ME WEG

Arthur Schnitz­lers Gesell­schafts­dra­ma mit den tref­fend-sar­kas­ti­schen Dia­lo­gen spielt in Wien und erzählt von Frau­en und Män­nern, deren Lebens­we­ge er in die­sem Schau­spiel eng ver­wo­ben hat. Lie­be ver­bin­det sie mit­ein­an­der: ver­ra­te­ne Lie­be, ver­geb­li­che Lie­be, Lie­be, die der Lie­be nicht stand­hält, und Lie­be, die Lebens­lü­gen zur Wahr­heit wer­den lässt.

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Der Hässliche, Anja Rajch und Klaus Einsele

DER HÄSS­LI­CHE

Let­te ist häss­lich. Genau genom­men ist er sogar unfass­bar häss­lich, doch war­um hat ihm das bis­lang nie­mand gesagt? Erst jetzt, da ihm sein Chef Scheff­ler ver­bie­tet, sei­ne neu­es­te Erfin­dung auf dem nächs­ten Kon­gress selbst vor­zu­stel­len, und da er merkt, dass sogar sei­ne eige­ne Frau ihn nie wirk­lich ansieht, wird ihm das kata­stro­pha­le Aus­maß sei­ner Häss­lich­keit bewusst.

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"Die Dramaturgin", Daniela Mayer und Alexander Schoenhoff, Bild: Renate M. Mayer

GRET­CHEN 89 ff

Abends, Gret­chen, ziem­lich durch­ein­an­der: „Wie kommt das schö­ne Käst­chen hier her­ein? Ich schloss doch ganz gewiss den Schrein... Was mag wohl drin­ne sein?“ Das will Gret­chen in der Käst­chen-Sze­ne wis­sen, einer der bekann­tes­ten Sze­nen der Dra­men­li­te­ra­tur. Damit öff­net Autor Lutz Hüb­ner, selbst Schau­spie­ler, mit viel Humor und Selbst­iro­nie die ansons­ten fürs Thea­ter­pu­bli­kum ver­schlos­se­nen Türen einer Pro­be­büh­ne.

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