LADIES NIGHT

KOMÖDIE VON STEPHEN SINCLAIR UND ANTHONY MCCARTEN

ZUM STÜCKZUR KRITIK
2010 - Plakat - Ladies Night

2010 – Plakat – Ladies Night

Vorstellungstermine:
Samstag, 17. April 2010, 20 Uhr, Première
Freitag/Samstag, 23./24. April, 20 Uhr
Freitag/Samstag, 30. April/1. Mai, 20 Uhr
Freitag/Samstag, 7./8. Mai, 20 Uhr
Sonntag, 9. Mai, 17 Uhr*
Freitag/Samstag, 14. / 15. Mai, 20 Uhr 

*Besonderes Angebot am Sonntag, 9. Mai: 
Theaterbesuch und dann ein 3-Gänge-Menü für nur 30,- €
Auch als Geschenk-GUTSCHEIN zum Muttertag!
(nur Nachmittagsvorstellung: 12,- €)

Im Ensemble TAM OST – Produktion (Klick zum zei­gen)
Regie: Hans Anker
Assistenz Renate M. Mayer
Bühne: Ensemble
Licht/Ton: Ingo Hoborn
Kostüm: Ensemble
Choreo Claudia Loy
Fotografie: Renate M. Mayer
Plakat: Alexander Schoenhoff

Im Ensemble TAM OST – Schauspiel (Klick zum zei­gen)

 

Schauspieler als
Hans Anker Glenn
Hermann Hager Craig
Martin Schönacher Gavin
Peter Schrank Wesley
Gerhard Sellmair Barry
Sebastian Zollner Norman

"Ladies Night" - (lnr.) Peter Schrank, Gerhard Sellmair, Hermann Hager, Hans Anker, Martin Schönacher und Sebastian Zollner

Ladies Night” – (lnr.) Peter Schrank, Gerhard Sellmair, Hermann Hager, Hans Anker, Martin Schönacher und Sebastian Zollner

Zum Inhalt: Eine Gruppe arbeits­lo­ser Männer trifft sich täg­lich im Pub. Sie reden, strei­ten, sau­fen, bejam­mern sich und ihre feh­len­den beruf­li­chen Aussichten. Bis eine erfolg­rei­che Männer-Striptease-Gruppe in die Stadt kommt. Eine ver­we­ge­ne Idee ent­steht: Warum nicht selbst strip­pen und damit Geld ver­die­nen, auch wenn sie nicht die Astralkörper der Profi-Stripper haben?

Die Burschen ler­nen – zum Vergnügen des Publikums – die Grundlagen tän­ze­ri­scher Erotik, und die Proben brin­gen Hüftschwung in die Waschbärbäuche. Die Truppe wächst immer bes­ser zusam­men.

Nach zwei Wochen Training bricht kurz vor dem ers­ten ganz gro­ßen Auftritt Lampenfieber aus. Aber es gibt kein Zurück. Die neu­ge­ba­cke­nen Stripper müs­sen auf die Bühne.

Zum Heulen komisch und zum Lachen trau­rig” fand nicht nur die Presse das Stück 1987 nach der Uraufführung in Auckland. Der bri­ti­sche Erfolgsfilm „Ganz oder gar nicht“ von 1997 weist erstaun­li­che Ähnlichkeiten mit dem Theaterstück auf, ohne dass die bei­den Autoren am Drehbuch betei­ligt waren.

echo 04.2010,

Ladies Night” auch für Männer sehenswert 

Großer Applaus für Première im TAM OST

"Ladies Night" - (c/o echo 2010, lnr.) Peter Schrank, Gerhard Sellmair, Hermann Hager, Martin Schönacher und Sebastian Zollner

Ladies Night” – (c/o echo 2010, lnr.) Peter Schrank, Gerhard Sellmair, Hermann Hager, Martin Schönacher und Sebastian Zollner

Ein Mann muss nicht immer schön sein“, sang die schwe­di­sche Schlager- und Jazzsängerin Alice Babs 1955. Das hat bis zum heu­ti­gen Tag Geltung, doch gegen ero­ti­sche männ­li­che Ausstrahlung haben die meis­ten Frauen wohl kaum etwas ein­zu­wen­den. Zur Sprache kommt dies unter ande­rem in „Ladiesnight“, dem erfolg­rei­chen Stück von Stephen Sinclair und Antony McCarten, das 1987 in Auckland urauf­ge­führt wur­de.
10 Jahre spä­ter ver­film­te die 20th Century Fox die Geschichte, in Deutschland beti­telt „Ganz oder gar nicht“. Da die Autoren nicht am Drehbuch betei­ligt wur­den, ver­klag­ten die­se die Fox auf 230 Millionen Schadensersatz.

Hans Anker, seit Bestehen der Sylvester-Show im Theater am Markt aktiv betei­ligt und außer­dem Wirt der dor­ti­gen Theaterschenke, erwähl­te sich „Ladiesnight“ für sei­ne ers­te Inszenierung im TAM OST, mit Renate M. Mayer als Regieassistentin und Claudia Loy als Choreografin für den Männer-Striptease.

Um Letzteren geht es in der Geschichte, bei der arbeits­lo­se Freunde auf die­se unge­wöhn­li­che Art und Weise end­lich zu Geld kom­men wol­len. Wie der höl­zern-kon­ser­va­ti­ve Gavin (Martin Schönacher), der pum­me­li­ge Norman (Sebi Zollner), der stän­dig frus­trier­te Barry (Gerhard Sellmair), der katho­li­sche Wesley (Peter Schrank) und der aggres­si­ve, aber cle­ve­re Craig (Hermann Hager) letzt­end­lich durch den Showerfahrenen Glenn (Hans Anker) auf der Bühne zu „wil­den Stieren“ und Frauen begeis­tern­den Strippern wer­den, das wird bei die­ser „Ladiesnight“ amü­sant auf die Bühne gebracht.

Heiße Musik von AC/DC, Kid Rock, Sade, Dokken, Queen und natür­lich Joe Cockers unwi­der­steh­li­chem Striptease-Song „You can lea­ve your head on“ brin­gen Schwung in die Männerhüften und das wei­te­re Geschehen.

Von der unfrei­wil­li­gen Parodie eines Striptease zum gekonnt sexy und wit­zi­gen Auftritt der Truppe ist natür­lich ein müh­sa­mer, aber letzt­end­lich erfolg­rei­cher Weg, den das Premierenpublikum mit viel Vergnügen ver­fol­gen konn­te.

Regisseur Hans Anker und sein Ensemble durf­ten sich am Ende des unter­halt­sa­men Theaterabends über gro­ßen und lang anhal­ten­den Applaus freu­en.

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