Komö­die von Ste­phen Sin­c­lair und Antho­ny Mccar­ten

Regie: Hans Anker

„Ladies Night“ - (lnr.) Peter Schrank, Ger­hard Sell­mair, Her­mann Hager, Hans Anker, Mar­tin Schö­nacher und Sebas­ti­an Zoll­ner

Eine Grup­pe arbeits­lo­ser Män­ner trifft sich täg­lich im Pub. Sie reden, strei­ten, sau­fen, bejam­mern sich und ihre feh­len­den beruf­li­chen Aus­sich­ten. Bis eine erfolg­rei­che Män­ner-Strip­tease-Grup­pe in die Stadt kommt. Eine ver­we­ge­ne Idee ent­steht: War­um nicht selbst strip­pen und damit Geld ver­die­nen, auch wenn sie nicht die Astral­kör­per der Pro­fi-Strip­per haben?

Die Bur­schen ler­nen - zum Ver­gnü­gen des Publi­kums - die Grund­la­gen tän­ze­ri­scher Ero­tik, und die Pro­ben brin­gen Hüft­schwung in die Wasch­bär­bäu­che. Die Trup­pe wächst immer bes­ser zusam­men.

Nach zwei Wochen Trai­ning bricht kurz vor dem ers­ten ganz gro­ßen Auf­tritt Lam­pen­fie­ber aus. Aber es gibt kein Zurück. Die neu­ge­ba­cke­nen Strip­per müs­sen auf die Büh­ne.

Zum Heu­len komisch und zum Lachen trau­rig“ fand nicht nur die Pres­se das Stück 1987 nach der Urauf­füh­rung in Auck­land. Der bri­ti­sche Erfolgs­film „Ganz oder gar nicht“ von 1997 weist erstaun­li­che Ähn­lich­kei­ten mit dem Thea­ter­stück auf, ohne dass die bei­den Autoren am Dreh­buch betei­ligt waren.

 

echo 04.2010

„Ladies Night“ auch für Män­ner sehens­wert

Gro­ßer Applaus für Pre­miè­re im TAM OST

„Ein Mann muss nicht immer schön sein“, sang die schwe­di­sche Schla­ger- und Jazz­sän­ge­rin Ali­ce Babs 1955. Das hat bis zum heu­ti­gen Tag Gel­tung, doch gegen ero­ti­sche männ­li­che Aus­strah­lung haben die meis­ten Frau­en wohl kaum etwas ein­zu­wen­den. Zur Spra­che kommt dies unter ande­rem in „Ladies­night“, dem erfolg­rei­chen Stück von Ste­phen Sin­c­lair und Ant­o­ny McCar­ten, das 1987 in Auck­land urauf­ge­führt wur­de.
10 Jah­re spä­ter ver­film­te die 20th Cen­tu­ry Fox die Geschich­te, in Deutsch­land beti­telt „Ganz oder gar nicht“. Da die Autoren nicht am Dreh­buch betei­ligt wur­den, ver­klag­ten die­se die Fox auf 230 Mil­lio­nen Scha­dens­er­satz.

„Ladies Night“ - (c/o echo 2010, lnr.) Peter Schrank, Ger­hard Sell­mair, Her­mann Hager, Mar­tin Schö­nacher und Sebas­ti­an Zoll­ner

Hans Anker, seit Bestehen der Syl­ves­ter-Show im Thea­ter am Markt aktiv betei­ligt und außer­dem Wirt der dor­ti­gen Thea­ter­schen­ke, erwähl­te sich „Ladies­night“ für sei­ne ers­te Insze­nie­rung im TAM OST, mit Rena­te M. May­er als Regie­as­sis­ten­tin und Clau­dia Loy als Cho­reo­gra­fin für den Män­ner-Strip­tease.

Um Letz­te­ren geht es in der Geschich­te, bei der arbeits­lo­se Freun­de auf die­se unge­wöhn­li­che Art und Wei­se end­lich zu Geld kom­men wol­len. Wie der höl­zern-kon­ser­va­ti­ve Gavin (Mar­tin Schö­nacher), der pum­me­li­ge Nor­man (Sebi Zoll­ner), der stän­dig frus­trier­te Bar­ry (Ger­hard Sell­mair), der katho­li­sche Wes­ley (Peter Schrank) und der aggres­si­ve, aber cle­ve­re Craig (Her­mann Hager) letzt­end­lich durch den Show­er­fah­re­nen Glenn (Hans Anker) auf der Büh­ne zu „wil­den Stie­ren“ und Frau­en begeis­tern­den Strip­pern wer­den, das wird bei die­ser „Ladies­night“ amü­sant auf die Büh­ne gebracht.

Hei­ße Musik von AC/DC, Kid Rock, Sade, Dok­ken, Queen und natür­lich Joe Cockers unwi­der­steh­li­chem Strip­tease-Song „You can lea­ve your head on“ brin­gen Schwung in die Män­ner­hüf­ten und das wei­te­re Gesche­hen.

Von der unfrei­wil­li­gen Par­odie eines Strip­tease zum gekonnt sexy und wit­zi­gen Auf­tritt der Trup­pe ist natür­lich ein müh­sa­mer, aber letzt­end­lich erfolg­rei­cher Weg, den das Pre­mie­ren­pu­bli­kum mit viel Ver­gnü­gen ver­fol­gen konn­te.

Regis­seur Hans Anker und sein Ensem­ble durf­ten sich am Ende des unter­halt­sa­men Thea­ter­abends über gro­ßen und lang anhal­ten­den Applaus freu­en.

2010 - Plakat - LADIES NIGHT, Modelle: (lnr) Martin Schönacher,Gerhard Sellmair, Hans Anker, Sebastian Zollner, Peter Schrank, Hermann Hager, Foto: Renate M. Mayer, Bild: Alexander Schoenhoff
2010 - Pla­kat - LADIES NIGHT, Model­le: (lnr) Mar­tin Schönacher,Gerhard Sell­mair, Hans Anker, Sebas­ti­an Zoll­ner, Peter Schrank, Her­mann Hager, Foto: Rena­te M. May­er, Bild: Alex­an­der Schoen­hoff

PRE­MIE­RE:  Sa 17. April 2010

WEI­TE­RE TER­MI­NE
Fr/Sa 23/24 April
Fr/Sa 30 April/01 Mai
Fr/Sa 07/08 Mai
So 09 Mai*
Fr/Sa 14/15 Mai

*Beson­de­res Ange­bot am Sonn­tag 09 Mai:

Thea­ter­be­such und dann ein 3-Gän­ge-Menü für nur € 30,--
Auch als Geschenk-Gut­schein zum Mut­ter­tag!
(nur Nach­mit­tags­vor­stel­lung:
€ 12,--)

Spiel­be­ginn: 
Frei­tags und Sams­tags 20 Uhr,
Sonn­tags 17 Uhr
Ein­lass:
ca. 15 Min. vor Spiel­be­ginn

Im ENSEM­BLE TAM OST

Regie:Hans Anker
Assis­tenz:Rena­te M. May­er
Büh­ne:Ensem­ble
Licht/Ton:Ingo Hob­orn
Kos­tüm:Ensem­ble
Cho­reo:
Clau­dia Loy
Foto­gra­fie:Rena­te M. May­er
Pla­kat:Alex­an­der Schoen­hoff
 Schau­spie­lerals
Hans AnkerGlenn
Her­mann HagerCraig
Mar­tin Schö­nacherGavin
Peter SchrankWes­ley
Ger­hard Sell­mairBar­ry
Sebas­ti­an Zoll­nerNor­man

Schlag­wor­te zum Stück