CABARET TAM OST

von Hans Anker

ZUM STÜCKZUR KRITIK

Vorstellungstermine: 
Jutta Schmidt, Valerie Schumann und Daniela Mayer (rechts außen) Bild: fkn, ovb 2013

Jutta Schmidt, Valerie Schumann und Daniela Mayer (rechts außen)
Bild: fkn, ovb 2013

Montag, 31. Dezember 2012, Einlass 19 Uhr 
Weitere Termine:

Freitag, Samstag, Sonntag, 18. – 20. Januar 2013
Freitag, Samstag, Sonntag, 25. – 27. Januar 2013
Freitag, Samstag, Sonntag, 01. – 03. Februar 2013
Unsinniger Donnerstag bis Rosenmontag, 07. – 11. Februar 2012

Im Ensemble TAM OST spie­len:
u.a. Daniela Mayer, Jutta Schmidt, Valerie Schumann, Theresa Doff
Andi Altmaier, Hans Anker, Andi Kulot, Christian Reitinger, Serafin Schumann

Regie: Hans Anker

Technik:  Andrea Zellner, Ingo Hoborn und Gerhard Sellmair


Jutta Schmidt Bild: fkn, ovb 2013

Jutta Schmidt
Bild: fkn, ovb 2013

Zum Inhalt:

Theater im Theater ist immer span­nend. „Cabaret TAM-OST“ erzählt die Geschichte, wie Leute im Ensemble es anstel­len, ein neu­es Varieté-Programm zu prä­sen­tie­ren.

So wie es die Zuschauer erwar­ten, gibt es Sketche und Songs, Tänze und Travestie.

Allerdings ver­irrt sich dies­mal aller­hand, was in der Garderobe pas­siert, unver­hofft auf die Bühne – natür­lich zum Ergötzen des Publikums.

Einlass: 19 Uhr, Beginn ca. 20 Uhr
Eintritt: 19,- Euro für die Faschingsshow, Buffet und Getränke wer­den berech­net.
Reservierung ab sofort.

Oberbayerisches Volksblatt von 01.2013 

Silvester war „Cabaret”-Abend im Theater TAM OST.

Im seit Wochen aus­ver­kauf­ten Haus in der Chiemseestraße ist es für vie­le Gäste schon zur Tradition gewor­den, mit dem Ensemble den Jahreswechsel zu bege­hen.

Hans Anker war wie­der für Buch und Regie ver­ant­wort­lich. Allerdings muss­te er den roten Faden gleich an die „neue” Mitarbeiterin abge­ben, und Gabriela Schmidt als Mädchen für alles behielt ihn bis zu ihrem eige­nen Star-Auftritt auch fest in der Hand.

Daniela Mayer brach­te gleich zu Anfang mit den schmu­cken Jungs Andi Altmaier, Hermann Hager, Christian Reitinger und Serafin Schumann kokett und naiv die Träume des Möchtegernstars „Roxie” und tän­ze­ri­schen Schwung auf die Bühne. Und den bei­den ita­lie­ni­schen Köchen Hans Anker und Hermann Hager, die mit ihrem Charme und Gesang dem Vorbild Dean Martin kaum nach­stan­den, tanz­te ver­se­hent­lich Jutta Schmidt als rei­zen­de Meerjungfrau in den Kochtopf.

(lnr) Christian Reitinger, Serafin Schumann, Daniela Mayer, Andreas Kulot, Gabriela Schmidt, Hans Anker, Andreas Altmaier, Hermann Hager und Theresa Doff Bild: fkn, ovb 2013

(lnr) Christian Reitinger, Serafin Schumann, Daniela Mayer, Andreas Kulot, Gabriela Schmidt, Hans Anker, Andreas Altmaier, Hermann Hager und Theresa Doff
Bild: fkn, ovb 2013

Andi Kulot trug sei­ne kost­ba­ren Roben wie­der mit unnach­ahm­li­cher Eleganz. Überhaupt ver­stan­den es die „Damen” im Tam-Ost wie immer, den Rollentausch herr­lich auf die Schippe zu neh­men. „Käthe” und „Grete” hat­ten eine neue Freundin dazu­ge­won­nen: Zusammen mit „Christl” (Christian Reitinger), die sofort durch ihr komi­sches Talent über­zeug­te, atta­ckier­ten sie in einem wit­zi­gen Medley den armen Andi Altmaier, dem bei die­sem tur­bu­len­ten Kampf um den Mann Hören und Sehen ver­ging. Das Silvesterpublikum feu­er­te im Takt klat­schend die drei „Schlagermiezen” an und sang begeis­tert mit.
Im Bühnenbild von Hans Anker und Hermann Hager ver­viel­fach­ten sich die Akteure in einer Spiegelwand zwi­schen glit­zern­den Vorhängen. Für die Licht- und Tontechnik waren wie­der Ingo Hoborn und Gerhard Sellmair ver­ant­wort­lich, bei der Silvestervorstellung war Andrea Zellner am Ton.

"Hans Anker und die Harlekine" Bild: fkn, ovb 2013

Hans Anker und die Harlekine”
Bild: fkn, ovb 2013

Besonders hübsch zum Anschauen waren die Harlekin-Figuren mit wei­ßen Masken und Rautenkostümen. Aber so edel blieb es nicht: Im „volks­tüm­li­chen Block” wur­de zu „Highway to hell” rich­tig geplat­telt, und wenn Anton aus Tirol den Saal zum Kochen bringt, ist es fast nicht zu glau­ben, dass Jutta Schmidt mit ihrem der­ben „Sweet Transvestit” noch eins drauf­set­zen kann. Aber sie konn­te. Und rasant blieb es dann bis zum Schluss, als die gan­ze Tänzertruppe – ver­stärkt durch die hüb­sche Theresa Doff als Neuzugang – mit haar­sträu­ben­den Perücken zu „You cant stop the Beat” aus dem Kultklassiker „Hairspray” über die Bühne tob­te. Die meis­ten Choreografien erdach­ten Hermann Hager und Daniela Mayer, Jutta Schmidt und Valerie Schumann.

 

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