Markiert: Schmidt Stefan Vincent

DAS MISSVERSTÄNDNIS

Ich dach­te, das Verbrechen sei unser Heim und wür­de mei­ne Mutter und mich auf ewig bin­den. An wen auf der Welt soll­te ich mich hal­ten als an die­je­ni­ge, die gemein­sam mit mir getö­tet hat?”

DIE 12 GESCHWORENEN

"DIE 12 GESCHWORENEN" (lnr) Thomas Müller als "Nr. 2", Stefan Vincent Schmid als "Nr. 3", Klaus Schöberl als "Nr. 8", Alexander Schoenhoff als "Nr. 7", Tobias Huber als "Nr.10", Bild: Adrian Bacher

Das Urteil muss ein­stim­mig sein, das zwölf Geschwore­ne in einem Mordpro­zess fäl­len müs­sen. Ein Schuldspruch wür­de für den neun­zehn­jäh­ri­gen ange­klag­ten Jungen den Tod bedeu­ten. Für die Geschworenen scheint sei­ne Schuld bewie­sen, doch in der ers­ten Abstimmung stimmt der Geschworene Nr. 8 für nicht schul­dig…

SOMMERTAG

SOMMERTAG (lnr:) Claudia Loy, Florian Fuchs, Sabine Herrberg

Sommertag“ sagt die Ältere, „genau wie damals“. Doch damals war Herbst und es reg­ne­te. Damals, als Asle ver­schwand. Worauf war­tet sie seit Jahren, allein, in ihrem wei­ßen Haus am nor­we­gi­schen Fjord? Aus ihrem Fenster blickt sie der Freundin nach, die zum Meer geht, genau wie Asle damals. Der Anblick durch­bricht ihre Starre und sie erin­nert sich an den Tag, an dem Asle, ihr Mann, zum Meer ging und sie, als jun­ge Frau, am Fenster zurück­blieb.

WAS IHR WOLLT

Ein als Knabe ver­klei­de­tes Mädchen liebt einen Mann, der glaubt eine Gräfin zu lie­ben, die wie­der­um den Knaben liebt, der aber doch ein Mädchen ist…??? Die ver­rück­tes­te, schöns­te, zar­tes­te, bit­ters­te Komödie William Shakespeares ver­setzt uns nach Illyrien, wo Herzog Orsino sei­ne Liebessehnsucht mit Musik schürt und Gräfin Olivia sich selbst­mit­lei­dig in ewi­ge Trauer ver­gra­ben will…

DAS OPFER HELENA

Das Opfer Helena, Bild: OVB/Jacobi 2014 Christian Domnick, Sabine Herrberg

Die “Miss World” der Antike – ein Opfer? So zumin­dest plant das Helenas macht­hung­ri­ger, lang­wei­li­ger Gatte Menelaos von Sparta, und dazu lädt er den Prinzen von Troja ein.

EIN SOMMERTAG

"Wehe, die Dame und Wohl" Klaus Schöberl, Sabine Herrberg und Alexander Schoenhoff Bild: Margit Jacobi, ovb 2012

Wehe, ein Mensch, dem alles miss­lingt, möch­te sich erhän­gen. Dabei trifft er auf Wohl. Dem gelingt zwar alles sofort, doch auch er ist des Lebens über­drüs­sig, gera­de weil es ihm nichts Neues mehr bie­ten kann. Die Selbstmordabsichten der bei­den fin­den ein jähes Ende, als eine Dame ihren Weg kreuzt.

DER EINSAME WEG

"Stephan von Sala und Johanna Wegrat" Klaus Schöberl und Jutta Schmidt

Arthur Schnitzlers Gesellschaftsdrama mit den tref­fend-sar­kas­ti­schen Dialogen spielt in Wien und erzählt von Frauen und Männern, deren Lebenswege er in die­sem Schauspiel eng ver­wo­ben hat. Liebe ver­bin­det sie mit­ein­an­der: ver­ra­te­ne Liebe, ver­geb­li­che Liebe, Liebe, die der Liebe nicht stand­hält, und Liebe, die Lebenslügen zur Wahrheit wer­den lässt.

DIE MITSCHULDIGEN

"Alcest und Sophie", (lnr) Peter Schrank und Jutta Schmidt

Im „Schwarzen Bären” gera­ten der eil­fer­ti­ge Wirt und sein spiel­freu­di­ger Schwiegersohn Söller immer wie­der anein­an­der.
Unterdessen lässt sich Wirtstochter Sophie vom geglaub­ten Liebhaber Alcest – ganz Weltmann und selbst­ver­lieb­ter Adliger – zu einem Tête-à-Tête aufs Zimmer locken. Doch sie blei­ben nicht allein…

PLAY STRINDBERG

"Edgar, Alice und Kurt" (lnr) Klaus Schöberl, Sabine Herrberg, Alexander Schoenhoff, Bild: Margrit Jacobi

Seit vie­len Jahren füh­ren Alice, die ihre unbe­deu­ten­de Schauspielkarriere mit der Ehe been­det hat, und Edgar, der als ein­zi­ger glaubt ein bedeu­ten­der Militärschriftsteller zu sein, einen Ehekrieg. Sie erpres­sen ein­an­der mit Schwächeanfällen und kühl berech­ne­ter schein­ba­rer Unterwerfung, sie ver­schär­fen ihr Elend mit aus­ge­feil­tem, geüb­tem Sarkasmus.
Kurz vor ihrem 15. Hochzeitstag taucht Alices Vetter Kurt in ihrem Turmzimmer über dem Gefängnis auf.