EINMAL JENSEITS UND ZURÜCK

Die Faschingsshow
von und mit dem Ensemble TAM OST

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2018 - Plakat - EINMAL JENSEITS UND ZURÜCK

2018 – Plakat – EINMAL JENSEITS UND ZURÜCK

Vorstellungstermine in der Faschingszeit 2018:
                Fr. 01. / Sa. 02. / So. 03. Februar, 20 Uhr
                Fr. 08. / Sa. 09. / So. 10. Februar, 20 Uhr
                Fr. 15. / Sa. 16. / So. 17. Februar, 20 Uhr
                Fr. 22. / Sa. 23. / So. 24. Februar, 20 Uhr
                                              Do. 28. Februar, 20 Uhr
    Fr. 01. / Sa. 02. / So. 03. / Mo. 04. März, 20 Uhr

Eintritt:  21,- € für die Show
Einlass: 19 Uhr, Beginn ca. 20 Uhr

Reservierungen für Silvester und Fasching sind ab sofort mög­lich!

(Klicken zum anzei­gen)
Im Ensemble TAM OST – Produktion
Regie: Hans Anker
Choreografie: Daniela Mayer, Jutta Schmidt, Hermann Hager
Bühne: Ensemble
Licht/Ton: Ingo Hoborn, Gerhard Sellmair, Andi Altmair, Laura Tognolo
Kostüm: Ensemble
Fotografie: Albert Aschl
Plakat: Alexander Schoenhoff
Im Ensemble TAM OST – Schauspiel (Klick zum zei­gen)
Schauspieler
Daniela Mayer Hans Anker
Monique Nägele Hermann Hager
Dagmar Deisenberger Andi Kulot
Ninette Sellmair Christian Reitinger
Gaby Tachakor Jutta Schmidt

Zum Inhalt:

Diese Show erzählt, wie unse­re drei tra­di­ti­ons­rei­chen Damen nach ihrem über­ra­schen­den Ableben ins Jenseits ein­tre­ten: erst „oben“ – dann „unten“. Wie zu ihren irdi­schen Lebzeiten trei­ben sie natür­lich auch dort ihr Unwesen und wer­den von den Heerscharen Gabriels und dem Geschwader Luzifers beglei­tet. Dass dabei himm­lisch schrä­ge Songs zu hören, höl­lisch hei­ße Tänze zu sehen und wie immer Travestie und wit­zi­ge Sketche zu erle­ben sind, wird die Begegnung mit der Ewigkeit sehr kurz­wei­lig machen.

Im Ensemble TAM OST sin­gen, spie­len und tan­zen:
Dagmar Deisenberger, Monique Nägele, Jutta Schmidt, Ninette Sellmair, Gaby Tachakor, Andi Kulot, Christian Reitinger und ande­re.
Hans Anker hat wie­der die Regie, Daniela Mayer, Jutta Schmidt und Hermann Hager sind für die Choreografie der schmis­si­gen Tänze zustän­dig.

Die kom­plet­te Galerie zur Show fin­den Sie hier: https://photos.app.goo.gl/hHY3Nn1JkGsR36Jh9
Alle Rechte am dor­ti­gen Bildmaterial lie­gen beim Fotografen Albert Aschl.

Unartiges Seelenvolk landet in der Hölle

Himmelwärts: Ninette Sellmair, Gabi Tachakor und Jutta Schmidt (von links) schaukeln Rauschgoldengel Andi Kulot in den Himmel hinein. Albert Aschl© Albert Aschl

Himmelwärts: Ninette Sellmair, Gabi Tachakor und Jutta Schmidt (von links) schau­keln Rauschgoldengel Andi Kulot in den Himmel hin­ein. Albert Aschl© Albert Aschl

Rosenheim – Die Geschichte ist schnell erzählt, mit der das Ensemble TAM OST sein vergnügtes Publikum in seiner Show zum Jahresende unterhielt.

Die wohl­be­kann­ten drei „Damen“ Käthe, Grete und Christel sind, wenn auch in wech­seln­der Besetzung, seit Jahrzehnten unent­behr­li­cher Bestandteil der TAM-Ensembles. Bei die­ser Show müs­sen sie aller­dings gleich am Anfang ver­en­den. Vermutlich an einer Überdosis Eierlikör. In „Einmal Jenseits und zurück“ geht die Reise der zwar armen, aber unver­bes­ser­li­chen Seelen durch ein schrä­ges Paradies und eine skur­ri­le Unterwelt.

Die Himmelspforte hütet Monique Nägele als Oberengel. In ein pracht­vol­les Ornat geklei­det – teils pom­pös, teils über­ra­schend unhei­lig – schleust sie das Publikum und das Engelsvolk mit Charme durch die para­die­si­schen Ungereimtheiten. Man trifft auf aller­hand Berühmtheiten, man­che sind schon end­gül­tig dort, man­che schnup­pern nur mal rein. Den himm­li­schen Heerscharen ist auch mal ihre irdi­sche Hippie-Vergangenheit anzu­se­hen, ihr Halleluja-Tanz ist eher welt­lich-ero­tisch und über­haupt trei­ben sie aller­hand wenig engel­haf­tes Allotria.

Als rich­ti­ger Rauschgoldengel über­zeugt Andi Kulot und wird dafür mit Gaudium in die Wolken geschau­kelt. Und das Publikum lei­det unter Wonneschauern mit, wenn Christian Reiter sich bei sei­nem „Cry, Baby, Cry“ gera­de­zu selbstent­äu­ßert.

Dass die­ses unar­ti­ge Seelenvolk samt Oberengel (nun als sexy Oberteufel) in der Hölle lan­det und dort wei­ter­hin sein Unwesen treibt, ist zu erwar­ten. Aber tot oder leben­dig – so ganz genau wird das in die­ser Multikultihölle nicht genom­men – begeg­nen sich lie­be ver­stor­be­ne und gelieb­te leben­de Stars und wer­den gefei­ert. Tina Turner oder Madonna, Montserrat Caballé und Freddy Mercury geben Hans Anker, Andi Kulot und Christian Reitinger wie­der Anlass, Travestie-Ironie vom Feinsten zu prä­sen­tie­ren. Und das wuss­te das Premierenpublikum mit Jubel zu schät­zen. Es ver­lang­te vor Mitternacht drin­gend nach einer Zugabe und fei­er­te dann begeis­tert mit dem Ensemble ins neue Jahr hin­ein.

Bei den fan­ta­sie­vol­len Tänzen tum­meln sich in him­mel­schrei­en­dem Flitterkram oder sata­ni­schen Masken Dagmar Deisenberger, Daniela Mayer, Jutta Schmidt, Ninette Sellmair und Gabi Tachakor. Hermann Hager zeigt mit unüber­biet­ba­rer Komik in einem Pas de deux mit Christian Reitinger nicht nur sein tän­ze­ri­sches Können. Ihm, Daniela Mayer und Jutta Schmidt oblag auch die Choreografie für die wit­zi­gen und hei­ßen Tänze für das gan­ze Ensemble.

Hans Anker hat die ver­rück­ten Sketche geschrie­ben, zum roten Faden gespon­nen und auch Regie geführt. Für den Ton und die Lichteffekte sorg­te das Technik-Team mit Ingo Hoborn, Gerhard Sellmair, Andi Altmaier und Laura Tognolo.

Das Programm wird in der Zeit von 1. Februar bis 4. März als Faschingsshow an fünf Wochenenden (unsin­ni­ger Donnerstag bis Rosenmontag täg­lich) prä­sen­tiert. aa