Die höl­lisch-himm­li­sche Faschings­show
von und mit dem Ensem­ble TAM OST

Regie: Hans Anker

Die­se Show erzählt, wie unse­re drei tra­di­ti­ons­rei­chen Damen nach ihrem über­ra­schen­den Able­ben ins Jen­seits ein­tre­ten: erst „oben“ – dann „unten“. 

Wie zu ihren irdi­schen Leb­zei­ten trei­ben sie natür­lich auch dort ihr Unwe­sen und wer­den von den Heer­scha­ren Gabri­els und dem Geschwa­der Luzi­fers beglei­tet.

Gene­ral­pro­be zur Sil­ves­ter­ga­la 2018 im TAM,„Die höl­li­schen Damen“, Bild: Albert Aschl, 2018

Dass dabei himm­lisch schrä­ge Songs zu hören, höl­lisch hei­ße Tän­ze zu sehen und wie immer Tra­ves­tie und wit­zi­ge Sket­che zu erle­ben sind, wird die Begeg­nung mit der Ewig­keit sehr kurz­wei­lig machen.

Im Ensem­ble TAM OST sin­gen, spie­len und tan­zen:
Dag­mar Dei­sen­ber­ger, Moni­que Näge­le, Jut­ta Schmidt, Ninet­te Sell­mair, Gaby Tacha­kor, Andi Kulot, Chris­ti­an Reit­in­ger und ande­re.

Hans Anker hat wie­der die Regie, Danie­la May­er, Jut­ta Schmidt und Her­mann Hager sind für die Cho­reo­gra­fie der schmis­si­gen Tän­ze zustän­dig.

Kri­tik des ovb, 3.1.2019

Ori­gi­nal sie­he: https://www.ovb-online.de/rosenheim/rosenheim-stadt/unartiges-seelenvolk-landet-hoelle-10948051.html

Unar­ti­ges See­len­volk lan­det in der Höl­le

Die Geschich­te ist schnell erzählt, mit der das Ensem­ble TAM OST sein ver­gnüg­tes Publi­kum in sei­ner Show zum Jah­res­en­de unter­hielt.

Die wohl­be­kann­ten drei „Damen“ Käthe, Gre­te und Chris­tel sind, wenn auch in wech­seln­der Beset­zung, seit Jahr­zehn­ten unent­behr­li­cher Bestand­teil der TAM-Ensem­bles. Bei die­ser Show müs­sen sie aller­dings gleich am Anfang ver­en­den. Ver­mut­lich an einer Über­do­sis Eier­li­kör. In „Ein­mal Jen­seits und zurück“ geht die Rei­se der zwar armen, aber unver­bes­ser­li­chen See­len durch ein schrä­ges Para­dies und eine skur­ri­le Unter­welt.

Himmelwärts: Ninette Sellmair, Gabi Tachakor und Jutta Schmidt (von links) schaukeln Rauschgoldengel Andi Kulot in den Himmel hinein. Albert Aschl© Albert Aschl
Him­mel­wärts: Ninet­te Sell­mair, Gabi Tacha­kor und Jut­ta Schmidt (von links) schau­keln Rausch­gold­en­gel Andi Kulot in den Him­mel hin­ein. Bild: Albert Aschl

 

Die Him­mels­pfor­te hütet Moni­que Näge­le als Oberen­gel. In ein pracht­vol­les Ornat geklei­det – teils pom­pös, teils über­ra­schend unhei­lig – schleust sie das Publi­kum und das Engels­volk mit Charme durch die para­die­si­schen Unge­reimt­hei­ten.

Man trifft auf aller­hand Berühmt­hei­ten, man­che sind schon end­gül­tig dort, man­che schnup­pern nur mal rein. Den himm­li­schen Heer­scha­ren ist auch mal ihre irdi­sche Hip­pie-Ver­gan­gen­heit anzu­se­hen, ihr Hal­le­lu­ja-Tanz ist eher welt­lich-ero­tisch und über­haupt trei­ben sie aller­hand wenig engel­haf­tes Allo­tria.

Als rich­ti­ger Rausch­gold­en­gel über­zeugt Andi Kulot und wird dafür mit Gau­di­um in die Wol­ken geschau­kelt. Und das Publi­kum lei­det unter Won­ne­schau­ern mit, wenn Chris­ti­an Reit­in­ger sich bei sei­nem „Cry, Baby, Cry“ gera­de­zu selbstent­äu­ßert.

Dass die­ses unar­ti­ge See­len­volk samt Oberen­gel (nun als sexy Ober­teu­fel) in der Höl­le lan­det und dort wei­ter­hin sein Unwe­sen treibt, ist zu erwar­ten. Aber tot oder leben­dig – so ganz genau wird das in die­ser Mul­ti­kul­ti­höl­le nicht genom­men – begeg­nen sich lie­be ver­stor­be­ne und gelieb­te leben­de Stars und wer­den gefei­ert.

Tina Tur­ner oder Madon­na, Monts­er­rat Cabal­lé und Fred­dy Mer­cu­ry geben Hans Anker, Andi Kulot und Chris­ti­an Reit­in­ger wie­der Anlass, Tra­ves­tie-Iro­nie vom Feins­ten zu prä­sen­tie­ren. Und das wuss­te das Pre­mie­ren­pu­bli­kum mit Jubel zu schät­zen. Es ver­lang­te vor Mit­ter­nacht drin­gend nach einer Zuga­be und fei­er­te dann begeis­tert mit dem Ensem­ble ins neue Jahr hin­ein.

Bei den fan­ta­sie­vol­len Tän­zen tum­meln sich in him­mel­schrei­en­dem Flit­ter­kram oder sata­ni­schen Mas­ken Dag­mar Dei­sen­ber­ger, Danie­la May­er, Jut­ta Schmidt, Ninet­te Sell­mair und Gabi Tacha­kor. Her­mann Hager zeigt mit unüber­biet­ba­rer Komik in einem Pas de deux mit Chris­ti­an Reit­in­ger nicht nur sein tän­ze­ri­sches Kön­nen. Ihm, Danie­la May­er und Jut­ta Schmidt oblag auch die Cho­reo­gra­fie für die wit­zi­gen und hei­ßen Tän­ze für das gan­ze Ensem­ble.

Hans Anker hat die ver­rück­ten Sket­che geschrie­ben, zum roten Faden gespon­nen und auch Regie geführt. Für den Ton und die Licht­ef­fek­te sorg­te das Tech­nik-Team mit Ingo Hob­orn, Ger­hard Sell­mair, Andre­as Alt­mair und Lau­ra Togno­lo.

Das Pro­gramm wird in der Zeit von 1. Febru­ar bis 4. März als Faschings­show an fünf Wochen­en­den (unsin­ni­ger Don­ners­tag bis Rosen­mon­tag täg­lich) prä­sen­tiert. aa

2018 - Plakat - EINMAL JENSEITS UND ZURÜCK, (lnr) Hans Anker, Andreas Kulot, Christian Reitinger, Foto: Renate M. Mayer, Bild: Alexander Schoenhoff
2018 - Pla­kat - EIN­MAL JEN­SEITS UND ZURÜCK, (lnr) Hans Anker, Andre­as Kulot, Chris­ti­an Reit­in­ger, Foto: Rena­te M. May­er, Bild: Alex­an­der Schoe­n­hoff
Bil­der im Goog­le Foto­ar­chiv

PRE­MIE­RE:  MO 31. Dezem­ber 2018

WEI­TE­RE TER­MI­NE
Fr/Sa 01/02 Febru­ar
So 03 Febru­ar
Fr/Sa 08/09 Febru­ar
So 10 Febru­ar
Fr/Sa 15/16 Febru­ar
So 17 Febru­ar
Fr/Sa 22/23 Febru­ar
So 17 Febru­ar
Do 28 Febru­ar
Fr/Sa 01/02 März
So 03 März
Mo 04 März

Spiel­be­ginn: 
Frei­tags und Sams­tags ca. 20 Uhr,
Sonn­tags ca. 19 Uhr
Ein­lass:
ca. 1 Stun­de vor Spiel­be­ginn

Ein­tritt: 21,-€ für die Show

Im ENSEM­BLE TAM OST

Regie:Hans Anker
Cho­reo­gra­fie:Danie­la May­er, Jut­ta Schmidt, Her­mann Hager
Büh­ne:Ensem­ble
Licht/Ton:Ingo Hob­orn, Ger­hard Sell­mair, Andi Alt­mair, Lau­ra Togno­lo
Kos­tüm:Ensem­ble
Foto­gra­fie:Albert Aschl
Pla­kat:Alex­an­der Schoe­n­hoff
 Akteu­re 
Dag­mar Dei­sen­ber­ger
Hans Anker
Danie­la May­er
Her­mann Hager
Moni­que Näge­le
Andre­as Kulot
Jut­ta SchmidtChris­ti­an Reit­in­ger
Ninet­te Sell­mair 
Gaby Tachakor​
 

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