Kategorie: 2008

Spieljahr

DIE IRRE VON CHAILLOT

Renate M. Mayer als Aurélie

Gegen Ende sei­ne Lebens, wäh­rend der deut­schen Besetzung Frankreichs, ver­fass­te der fran­zö­si­sche Dichter und Diplomat Jean Giraudoux (1882 bis 1944) sei­ne Komödie «Die Irre von Chaillot»

HIMMELWÄRTS

Melanie Mies und Helmut Huber

Die jun­ge Luise ist ehr­gei­zig und will unbe­dingt eine berühm­te Opersängerin wer­den, will höl­lisch gern nach oben. Ein himm­li­scher Star will sie wer­den.

GELIEBTER LÜGNER

"Stella Patrick Campbell und George Bernhard Shaw" (lnr) Renate M. Mayer und Reiner Schmähling, Foto: Albert Aschl

1899, als George Bernard Shaw zwei­und­vier­zig Jahre alt war, ein renom­mier­ter Journalist und geist­rei­cher Kritiker, jedoch als Dramatiker noch ganz in sei­nen Anfängen, begann sein Briefwechsel mit der acht Jahre jün­ge­ren Schauspielerin Stella Patrick Campbell, die damals auf der Höhe ihres Ruhmes stand.

RO INTERNATIONAL AIRPORT

RO INTERNATIONAL AIRPORT mit der NEVER AGAIN AIRLINE

Das Warten auf Mitternacht – es war noch sel­ten so ver­gnüg­lich … Das lag nicht zuletzt an der kon­se­quent und phan­ta­sie­voll umge­setz­ten Idee, die den roten Faden lie­fer­te.

PLAY STRINDBERG

"Edgar, Alice und Kurt" (lnr) Klaus Schöberl, Sabine Herrberg, Alexander Schoenhoff, Bild: Margrit Jacobi

Seit vie­len Jahren füh­ren Alice, die ihre unbe­deu­ten­de Schauspielkarriere mit der Ehe been­det hat, und Edgar, der als ein­zi­ger glaubt ein bedeu­ten­der Militärschriftsteller zu sein, einen Ehekrieg. Sie erpres­sen ein­an­der mit Schwächeanfällen und kühl berech­ne­ter schein­ba­rer Unterwerfung, sie ver­schär­fen ihr Elend mit aus­ge­feil­tem, geüb­tem Sarkasmus.
Kurz vor ihrem 15. Hochzeitstag taucht Alices Vetter Kurt in ihrem Turmzimmer über dem Gefängnis auf.

NORBERT NACKENDICK

"Norbert" gemalt von Ruth Langenegger

Lette ist häss­lich. Genau genom­men ist er sogar unfass­bar häss­lich, doch war­um hat ihm das bis­lang nie­mand gesagt? Erst jetzt, da ihm sein Chef Scheffler ver­bie­tet, sei­ne neu­es­te Erfindung auf dem nächs­ten Kongress selbst vor­zu­stel­len, und da er merkt, dass sogar sei­ne eige­ne Frau ihn nie wirk­lich ansieht, wird ihm das kata­stro­pha­le Ausmaß sei­ner Hässlichkeit bewusst.

TAM-OST AUF SENDUNG

Hans Anker

Das Warten auf Mitternacht – es war noch sel­ten so ver­gnüg­lich … Das lag nicht zuletzt an der kon­se­quent und phan­ta­sie­voll umge­setz­ten Idee, die den roten Faden lie­fer­te.