Kategorie: 2008

Spieljahr

PLAY STRINDBERG

"Edgar, Alice und Kurt" (lnr) Klaus Schöberl, Sabine Herrberg, Alexander Schoenhoff, Bild: Margrit Jacobi

Seit vie­len Jahren füh­ren Alice, die ihre unbe­deu­ten­de Schauspielkarriere mit der Ehe been­det hat, und Edgar, der als ein­zi­ger glaubt ein bedeu­ten­der Militärschriftsteller zu sein, einen Ehekrieg. Sie erpres­sen ein­an­der mit Schwächeanfällen und kühl berech­ne­ter schein­ba­rer Unterwerfung, sie ver­schär­fen ihr Elend mit aus­ge­feil­tem, geüb­tem Sarkasmus.
Kurz vor ihrem 15. Hochzeitstag taucht Alices Vetter Kurt in ihrem Turmzimmer über dem Gefängnis auf.

RO INTERNATIONAL AIRPORT

RO INTERNATIONAL AIRPORT mit der NEVER AGAIN AIRLINE

Das Warten auf Mitternacht – es war noch sel­ten so ver­gnüg­lich … Das lag nicht zuletzt an der kon­se­quent und phan­ta­sie­voll umge­setz­ten Idee, die den roten Faden lie­fer­te.

GELIEBTER LÜGNER

"Stella Patrick Campbell und George Bernhard Shaw" (lnr) Renate M. Mayer und Reiner Schmähling, Foto: Albert Aschl

1899, als George Bernard Shaw zwei­und­vier­zig Jahre alt war, ein renom­mier­ter Journalist und geist­rei­cher Kritiker, jedoch als Dramatiker noch ganz in sei­nen Anfängen, begann sein Briefwechsel mit der acht Jahre jün­ge­ren Schauspielerin Stella Patrick Campbell, die damals auf der Höhe ihres Ruhmes stand.

NORBERT NACKENDICK

"Norbert" gemalt von Ruth Langenegger

Lette ist häss­lich. Genau genom­men ist er sogar unfass­bar häss­lich, doch war­um hat ihm das bis­lang nie­mand gesagt? Erst jetzt, da ihm sein Chef Scheffler ver­bie­tet, sei­ne neu­es­te Erfindung auf dem nächs­ten Kongress selbst vor­zu­stel­len, und da er merkt, dass sogar sei­ne eige­ne Frau ihn nie wirk­lich ansieht, wird ihm das kata­stro­pha­le Ausmaß sei­ner Hässlichkeit bewusst.

DIE IRRE VON CHAILLOT

Renate M. Mayer als Aurélie

Gegen Ende sei­ne Lebens, wäh­rend der deut­schen Besetzung Frankreichs, ver­fass­te der fran­zö­si­sche Dichter und Diplomat Jean Giraudoux (1882 bis 1944) sei­ne Komödie «Die Irre von Chaillot»

HIMMELWÄRTS

Melanie Mies und Helmut Huber

Die jun­ge Luise ist ehr­gei­zig und will unbe­dingt eine berühm­te Opersängerin wer­den, will höl­lisch gern nach oben. Ein himm­li­scher Star will sie wer­den.

TAM-OST AUF SENDUNG

Hans Anker

Das Warten auf Mitternacht – es war noch sel­ten so ver­gnüg­lich … Das lag nicht zuletzt an der kon­se­quent und phan­ta­sie­voll umge­setz­ten Idee, die den roten Faden lie­fer­te.