Kategorie: Chronik

TAM-OST AUF SENDUNG

Hans Anker

Das Warten auf Mitternacht – es war noch sel­ten so ver­gnüg­lich … Das lag nicht zuletzt an der kon­se­quent und phan­ta­sie­voll umge­setz­ten Idee, die den roten Faden lie­fer­te.

GRETCHEN 89 ff.

Gretchen 89ff. "Die Dramaturgin", Alexander Schoenhoff und Daniela Mayer

Abends, Gretchen, ziem­lich durch­ein­an­der: „Wie kommt das schö­ne Kästchen hier her­ein? Ich schloss doch ganz gewiss den Schrein… Was mag wohl drin­ne sein?” Das will Gretchen in der Kästchen-Szene wis­sen, einer der bekann­tes­ten Szenen der Dramenliteratur. Damit öff­net Autor Lutz Hübner, selbst Schauspieler, mit viel Humor und Selbstironie die ansons­ten fürs Theaterpublikum ver­schlos­se­nen Türen einer Probebühne.

GESPENSTER

Gespenster

Eine Familiengeschichte, in der mora­li­sche Prinzipien die Suche nach dem per­sön­li­chen Glück als ver­werf­lich gel­ten las­sen, muss Gespenster pro­du­zie­ren.

DIE AMERIKANISCHE PÄPSTIN

Die amerikanische Päpstin

Vom ers­ten Schritt, den ers­ten Worten an nimmt die Schauspielerin mit abso­lu­ter Bühnenpräsenz die Aufmerksamkeit der Zuschauer für sich in Anspruch und behält sie strin­gent bis zum Ende der Aufführung.

Kirschblütenhügel

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Kirschblütenhügel” heißt das Stück des Tanztheaters „Très oran­ge”. Wunderbar unter­schied­lich sind die­se „Très oran­ges”. Eine sehr schlank und zugleich mus­ku­lös, die ande­re wei­cher in ihren Formen und schließ­lich die drit­te mit üppig weib­li­chen Rundungen sind sie zusam­men anschau­li­che Beweise viel­fäl­ti­ger Schönheit der Frauen.

DER GOTT DES GEMETZELS

"Michel Houillé, Alain Reille, Annette Reille und Véronique Houillé" (lnr:) Thomas Terpetschnig, Stefan Hanus, Silvia Jahn-Erbe und Jo Schumann Bild: Margit Jacobi

Zwei Jungen haben sich im Park geprü­gelt. Ein Stock war im Spiel und Zähne gin­gen ver­lo­ren. Die Elternpaare Véronique und Michel in ihrer Pariser Wohnung und ihre Besucher Annette und Alain füh­ren ein Streitschlichtergespräch. Sie wol­len die Beziehung zwi­schen den Söhnen wie­der­her­stel­len. Doch nach und nach drän­gen die Schwachpunkte der ein­zel­nen Lebensläufe an die Oberfläche.

ZUR WINTERSONNWEND

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S’Brettl”, dass sind Stefan Hanus, Hubert Fischer und Wilhelm Maier am Keyboard. Und die­ses musi­ka­li­sche Dreigespann wird nun nach bes­ter Manier „und natür­lich völ­lig zufäl­lig, weils gera­de da sind” erwei­tert um „de Leit vom TAM”: Gerti Aicher, Renate M. Mayer, Johanna Rambeck, Gerd Meiser und Gerhard Sellmair.