Satzung

SATZUNG

§1 – Name und Sitz des Vereins

Der Verein ist aus dem „Verein für Kulturarbeit“ hervorgegangen und trug bis Oktober 2009 den Namen „Theater am Markt e. V.“ Er war so in das Vereinsregister beim Amtsgericht eingetragen. Seit Oktober 2004 lautet die neue Bezeichnung „TAM-OST Theater am Markt e.V.“. Dieser Vereinsname ist ab Oktober 2009 in das Vereinsregister einzutragen. Sitz des Vereins ist Rosenheim.

§2 – Zweck des Vereins

Der Zweck des Vereins ist die Förderung und Durchführung von Kultur- und Bildungsprojekten, um damit einen Beitrag zum kulturellen und künstlerischen Leben zu leisten.

  1. Der Verein übernimmt die Organisation und Durchführung der Theaterprojekte der freien Theatergruppe „Ensemble TAM OST“.
  2. Der Verein richtet eine Kleinkunstbühne und ein Kommunikationsforum ein und sorgt für deren Unterhaltung. Damit stellt er eine Plattform bereit für Projekte zur kulturellen Bildung.
  3. Der Verein arbeitet unabhängig von anderen Institutionen.
  4. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Das Vermögen, die Einnahmen und etwaige Gewinne des Vereins dürfen nur für die vorgenannten Zwecke Verwendung finden. Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
    Ein Rückgewährungsanspruch auf gezahlte Beiträge, Spenden und sonstige Zuwendungen besteht nicht.
    Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  5. An Mitwirkende bei Theaterproduktionen werden keine Honorare oder Aufwandsentschädigungen, zum Beispiel Fahrtkosten, bezahlt.
  6. Die Modalitäten bei Gastspielen auswärtiger Gruppen werden durch den Gastspielvertrag geregelt, der von der Vorstandschaft beschlossen wird.

§3 – Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann werden, wer sich an der Arbeit des Vereins aktiv beteiligen oder sie unterstützen will. Es wird unterschieden zwischen aktiven Mitgliedern und Fördermitgliedern.
  2. Aktive Mitglieder zahlen einen niedrigeren Jahresbeitrag als Fördermitglieder. Zu Eigenproduktionen (mit Ausnahme der Sylvestershow) und Gastspielen haben sie freien Eintritt.
    Folgendes wird von aktiven Mitgliedern erwartet:
    – Teilnahme an den Mitgliederversammlungen,
    – prinzipielle Bereitschaft zur Übernahme eines Amtes,
    – Bereitschaft zur Mitarbeit an Erhalt und Betrieb von Verein und Räumlichkeiten.
  3. Fördermitglieder zahlen einen höheren Jahresbeitrag als aktive Mitglieder. Beim Besuch von Eigenproduktionen (mit Ausnahme der Sylvestershow) des TAM-OST Theater am Markt e.V. haben sie freien Eintritt, bei der Faschingsshow und bei Gastspielen auswärtiger Gruppen zahlen sie einen ermäßigten Eintrittspreis. Sie erhalten regelmäßig die Programmvorschau und Einladungen zu den Mitgliederversammlungen. Dort haben sie beratende Stimme.
  4. Über den Aufnahmeantrag zur aktiven Mitgliedschaft entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten. Ein Anspruch auf Aufnahme in den Verein besteht nicht.
    Die Fördermitgliedschaft wird erworben durch Beitrittserklärung.
  5. Die Mitgliedschaft erlischt durch schriftlich erklärten Austritt oder Ausschluss aus dem Verein oder Ableben.
    Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit zum 31. 12. eines Jahres möglich.
  6. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung. Vor der Entscheidung über den Ausschluss muss dem Mitglied Gelegenheit zur Äußerung gegeben werden. Für den Ausschluss bedarf es einer Zwei-Drittel-Mehrheit aller Stimmberechtigten. Der Ausschluss eines Mitgliedes ist nur zulässig, wenn das Mitglied wiederholt oder gröblich gegen die Ziele oder Interessen des Vereins verstoßen hat.
    Als solcher Verstoß gilt auch ein Beitragsrückstand, der einen Jahresbeitrag überschreitet oder bei aktiven Mitgliedern das unentschuldigte Fernbleiben von Vereinsversammlungen ab dreimal in Folge (das entspricht einem Zeitraum von etwa eineinhalb Jahren).
    Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung. Dem Mitglied muss vor der Entscheidung mündlich oder schriftlich Gelegenheit zur Äußerung gegeben werden. Nimmt es diese Gelegenheit nach zweimaliger Aufforderung nicht wahr, kann die Versammlung in seiner Abwesenheit entscheiden.
    Für den Ausschluss bedarf es der Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten.

§4 – Mitgliedsbeitrag

  1. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages für aktive Mitglieder und Fördermitglieder wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.

§5 – Organe des Vereins

  1. Die Vorstandschaft besteht aus dem/der ersten und zweiten Vorsitzenden, dem/der Schriftführer/In und dem/der Kassier/In.
    Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.
  2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der erste und der zweite Vorstand. Sie sind einzelvertretungsberechtigt.
  3. Die Vorstandschaft ist berechtigt, geschäftsführende Bürokräfte zu bestellen. Diese sollen beratend an Sitzungen der Vorstandschaft teilnehmen. Die Vorstandschaft kann ihnen umfassende Handlungsvollmacht zuerkennen.
  4. Bei Rechtsgeschäften, deren Geschäftswert 1000 € übersteigt, muss ein Vorstandsbeschluss gefasst werden.

§6 – Aufgaben und Geschäftsgang der Vorstandschaft

  1. Die Vorstandschaft führt die Geschäfte des Vereins unter Bindung an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Die laufenden Angelegenheiten erledigen die Bürokräfte in Abstimmung mit dem/der ersten Vorsitzenden.
  2. Jedes Mitglied der Vorstandschaft ist berechtigt, eine Vorstandschaftssitzung nach Bedarf einzuberufen.
  3. Beschlüsse der Vorstandschaft sollten einstimmig gefasst werden, sonst genügt die einfache Mehrheit. Die Vorstandschaft ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder anwesend sind. Ist ein Mitglied verhindert und entschuldigt, ist ihm Gelegenheit zur Stellungnahme zu den vorgesehenen Tagesordnungspunkten zu geben. In diesem Fall genügt die Anwesenheit von mindestens drei Vorständen.

§7 – Jahreshauptversammlung und Mitgliederversammlung

  1. Die Hauptversammlung und die Mitgliederversammlung bestehen aus den aktiven stimmberechtigten Mitgliedern und den Fördermitgliedern mit beratender Stimme.
  2. Zu den Versammlungen ist durch schriftliche Mitteilung einzuladen. In der Einladung sind Ort, Zeit und Tagesordnung der Versammlung anzugeben.
  3. Die Einladung muss mindestens zwei Wochen vor dem Termin der Versammlung zum Versand gegeben werden.
  4. Anträge an die Mitgliederversammlung können auch vor Ort eingereicht werden.
  5. Über die Versammlungen wird eine Niederschrift angefertigt, die vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.
  1. Die Hauptversammlung
    ist jedes Jahr im 1. Quartal einzuberufen. Die Aufgaben der Hauptversammlung sind:
    a) Entgegennahme des Jahresabschlusses (Tätigkeits- und Kassenbericht)
    b) Bericht der Kassenprüfer
    c) Entlastung des Vorstandes
    d) Neuwahl des Vorstandes (alle zwei Jahre)
    e) Die Hauptversammlung wählt zugleich mit der Vorstandschaft mindestens einen Kassenprüfer für zwei Jahre, nach dessen/deren Anhörung sie über die Entlastung der Vorstandschaft entscheidet.
  2. Die Mitgliederversammlung
    wird vom/von der 1. Vorsitzenden mindestens einmal im halben Jahr einberufen. Im Übrigen ist sie nach Bedarf einzuberufen, insbesondere, wenn die Vorstandschaft oder ein Drittel der aktiven Mitglieder es verlangen.
    Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:
    a) Bericht des Vorstands (Rückblick – Vorblick)
    b) Aktuelles und Diskussionen
    c) Beschlüsse inhaltlicher Natur
    In einer Mitgliederversammlung können Neuwahlen stattfinden, wenn ein Vorstand vorzeitig aus dem Amt ausscheidet.

§8 – Wahlen und Beschlüsse

  1. Soweit diese Satzung nichts anderes vorsieht, ist die Mitgliederversammlung beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß geladen ist und mindestens zwei Drittel der aktiven Mitglieder anwesend sind. Bei Wahlen und Abstimmungen entscheidet dann die einfache Mehrheit der Anwesenden. Enthaltungen werden vor der Auszählung abgezogen.
    Wenn die Mitgliederversammlung auf Grund mangelnder Beteiligung der Stimmberechtigten nicht beschlussfähig ist, kann der Vorstand in einer Frist von vierzehn Tagen eine neue Mitgliederversammlung einberufen, bei der die einfache Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten für Beschlüsse ausreichend ist.
  2. Aktive Mitglieder, die an der Mitgliederversammlung nicht teilnehmen, können ihre Stimme weder schriftlich noch durch mündliche Vereinbarung auf ein anderes Mitglied übertragen.
  3. Die Bürokräfte haben in der Mitgliederversammlung beratende Stimme.
  4. Wahlen und Abstimmungen über Mitgliedsanträge werden geheim durchgeführt. Über andere Beschlüsse wird offen abgestimmt, es sei denn, ein Mitglied verlangt die geheime Durchführung.

§9 – Satzungsänderung

Für eine Satzungsänderung ist eine Dreiviertel-Mehrheit aller stimmberechtigten Mitglieder notwendig.

§10 – Auflösung des Vereins

Für die Auflösung des Vereins gilt § 9 entsprechend.
Zur Änderung des Zweckes des Vereins ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich; die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Dachverband Kulturforum Rosenheim e.V., gemeinnütziger Verein, Geschäftsstelle Christian Poitsch (1. Vorsitzender), Kirchzeile 2, 83043 Bad Aibling.

Laut Registergericht Traunstein, VR Nr: 40614
Satzung errichtet am: 6. Januar 1984
Satzung geändert am: 14. Oktober 1986
Satzung geändert am: 11. Februar 1989
Satzung geändert am: 14. April 1991
Satzung geändert am: 20. Februar 1994
Satzung geändert am: 18. Oktober 2009
Satzung geändert am: 10. November 2014

Rosenheim, 10. November 2014

Renate M. Mayer
1. Vorstand im TAM-OST Theater am Markt e.V.