Markiert: Schauspiel

DAS MISSVERSTÄNDNIS

„Ich dachte, das Verbrechen sei unser Heim und würde meine Mutter und mich auf ewig binden. An wen auf der Welt sollte ich mich halten als an diejenige, die gemeinsam mit mir getötet hat?“

DIE 12 GESCHWORENEN

"DIE 12 GESCHWORENEN" (lnr) Thomas Müller als "Nr. 2", Stefan Vincent Schmid als "Nr. 3", Klaus Schöberl als "Nr. 8", Alexander Schoenhoff als "Nr. 7", Tobias Huber als "Nr.10", Bild: Adrian Bacher

Das Urteil muss einstimmig sein, das zwölf Geschwore­ne in einem Mordpro­zess fällen müssen. Ein Schuldspruch würde für den neunzehnjährigen angeklagten Jungen den Tod bedeuten. Für die Geschworenen scheint seine Schuld bewiesen, doch in der ersten Abstimmung stimmt der Geschworene Nr. 8 für nicht schuldig…

SOMMERTAG

SOMMERTAG (lnr:) Claudia Loy, Florian Fuchs, Sabine Herrberg

„Sommertag“ sagt die Ältere, „genau wie damals“. Doch damals war Herbst und es regnete. Damals, als Asle verschwand. Worauf wartet sie seit Jahren, allein, in ihrem weißen Haus am norwegischen Fjord? Aus ihrem Fenster blickt sie der Freundin nach, die zum Meer geht, genau wie Asle damals. Der Anblick durchbricht ihre Starre und sie erinnert sich an den Tag, an dem Asle, ihr Mann, zum Meer ging und sie, als junge Frau, am Fenster zurückblieb.

MAGIC AFTERNOON

Das herrliche Sommerwetter wird ausgesperrt: hinter den Jalousien lassen sich der Schriftsteller Charly und seine Freundin Birgit gemeinsam mit dem befreundeten Paar Joe und Monika durch den Nachmittag treiben. Irgendwann schlägt aus Langeweile geborene Gewalt um und der Magische Nachmittag fordert seinen Tribut.

THE PRIDE

lnr: "Oliver und Philip" Tobias Huber und Bernhardt Burgstaller

Das Stück „Pride“ stellt die Lebens-, Leidens- und Liebeswege zweier schwuler Männer, Oliver und Philip, in zwei völlig unterschiedlichen Zeitläufen, 1958 und 2008, ins Zentrum des Geschehens. Nach fünfzig Jahren sind sie zwar die gleichen Charaktere, aber nicht dieselben Personen.

TAGTRÄUMER

"Rose und Cliff" Claudia Loy und Jörg Herwegh

In diesem turbulenten Stück über Leidenschaft, Träume und Albträume zeichnet William Mastrosimone Figuren der industrialisierten Vorstädte, deren Zeit nur durch Schlafen und Arbeiten ausgefüllt ist. Dennoch erlauben diese „Tagträumer“ einen liebevollen Blick auf zwei eigenwillige Charaktere und ihre Geschichte von der ewig gleichen Sehnsucht.

Gespenster

Gespenster

Eine Familiengeschichte, in der moralische Prinzipien die Suche nach dem persönlichen Glück als verwerflich gelten lassen, muss Gespenster produzieren.