MEDUSAS KINDER

Tragikomödie von Alexander Zinn – URAUFFÜHRUNG

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Vorstellungstermine:
Samstag, 24. Februar 2018, 20 Uhr, PREMIERE 
Freitag / Samstag, 02. / 03. März, 20 Uhr
Sonntag, 04. März, 17 Uhr
Freitag / Samstag, 09. / 10. März, 20 Uhr
Sonntag, 11. März, 17 Uhr
Freitag / Samstag, 16. / 17. März, 20 Uhr
Sonntag, 18. März, 17 Uhr
Freitag / Samstag, 23. / 24. März, 20 Uhr

(Klicken zum anzei­gen)
Im Ensemble TAM OST – Produktion (Klick zu zei­gen)
Regie: Alexander Zinn
Assistenz: Claudia Kuhlmann
Bühnenbild: Alexander Zinn
Technik: Reinhard Scheide
Kostüm: Alexander Zinn
Fotografie: Adrian Bacher (Brabantus Design)
Plakat: Adrian Bacher (Brabantus Design)
Programm/Flyer: Monika Hochmuth
Im Ensemble TAM OST – Schauspiel (Klick zum zei­gen)
Schauspieler/in als
Gabrieal Schmidt Tante Hanna
Susanne Braune Antonia Rosenfeld
Angelika Sewald-Löffelmann Elisabeth Rosenfeld-Brink
Monika Hochmuth Johanna Rosenfeld geb. Beckmann
Hilke Meier Medusa
Günther Hendrich Georg Rosenfeld
Oliver Heinke Gustav Brink
Christian Swoboda Justus Rosenfeld

Der Versuch den aus­sichts­lo­sen Prozess des Vergessens zu fin­den“ – Medusas Kinder ist die scho­nungs­los ehr­li­che

Ensemble TAM OST

Ensemble TAM OST

und inten­si­ve Geschichte von vier Geschwistern und ihrer Rückkehr nach über 20 Jahren in ihr ver­wais­tes Elternhaus. Die anfäng­lich erwar­ten­de Freude über das Wiedersehen der Verlorenen schlägt schnell um.
Alte Wunden und Konflikte bre­chen wie­der auf und erhit­zen die Gemüter.

Eine bis­sig düs­te­re, amü­san­te und herr­lich ehr­li­che Tragikomödie, mit einer kräf­ti­gen Prise schwar­zem Humor über eine dys­funk­tio­na­le Familie.

Als „Medusas Kinder“ füh­len sich die vier Geschwister, die nach über zwan­zig Jahren in ihr nun ver­wais­tes Elternhaus zurück­keh­ren. Sie wis­sen wenig Neues von­ein­an­der und erwar­ten erst ein­mal Freude über das Wiedersehen.

Ensemble TAM OST

Ensemble TAM OST

Aber bei nähe­rer Begegnung schlägt die Stimmung schnell um. Alte Wunden und Konflikte bre­chen wie­der auf und erhit­zen die Gemüter. Sie gehen nicht nur end­lich ehr­lich, son­dern auch sehr scho­nungs­los mit­ein­an­der um.
Dennoch wird die­se Tragikomödie nicht nur bis­sig und düs­ter, son­dern eine kräf­ti­ge Prise schwar­zen Humors macht die­ses Bild einer dys­funk­tio­na­len Familie auch sehr amü­sant.

 

 

Vorpremiere im Radio Regenbogen hier zu hören:
(Das Original fin­den Sie natür­lich hier: http://www.radio-regenbogen-rosenheim.de/news/vorpremiere-im-radio,2489)

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OVB 28.02.2018 von Margrit Jacobi
(Originalbeitrag siehe https://www.ovb-online.de/rosenheim/kultur/eigenen-monster-freigelassen-9651628.html)

Die eigenen Monster freigelassen

Günther Hendrich als Georg, Susanne Braune als Antonia und Gabriela Schmidt als Tante Hanna (von links). © OVB

Günther Hendrich als Georg, Susanne Braune als Antonia und Gabriela Schmidt als Tante Hanna (von links). © OVB

Rosenheim – Medusa war in der griechischen Mythologie eine Gorgone, eine Schreckensgestalt.

Als sie von Perseus ent­haup­tet wur­de, ent­spran­gen ihrem Rumpf ihre Kinder. Die Figur der Medusa nahm Alexander Zinn als Metapher für sein Buch „Medusas Kinder“, das er jetzt für das TAM OST als Drama insze­nier­te.

Der puris­tisch gestal­te­ten Bühne in Weiß genü­gen zwei klei­ne Elemente als Sitz und Tisch. Die alle in Schwarz geklei­de­ten Darsteller set­zen sich hier optisch bestechend in stren­gem Kontrast in Szene. Alexander Zinn hat sei­ne Texte mit phi­lo­so­phi­schen Gedanken berei­chert, und Hilke Meyer in der Figur der Elsa Rosenfeld, von ihren Kindern als Medusa bezeich­net, for­mu­liert die­se Überlegungen immer wie­der am Rande des Geschehens. „Du wirst nur fin­den, was du ein­mal zurück­ge­las­sen oder ver­lo­ren hast: Unzufriedenheit“ ist eine ihrer Aussagen.
Dies eint die sonst so ver­schie­de­nen, längst erwach­se­nen Kinder Georg (Günther Hendrich), Antonia (Susanne Braune), Elisabeth (Angelika Sewald-Löffelmann) und Justus (Christian Swoboda). Oliver Heinke als Gustav Brink, Ehemann Elisabeths und Monika Hochmuth als Frau von Justus sowie Gabriela Schmidt in der Rolle der Tante Hanna erwei­tern das Spektrum der Charaktere.

Da ist Georg, ein Anwalt, des­sen Promiskuität sei­ne Ehe zer­stör­te. Günther Hendrich zeich­net die Isoliertheit und Traurigkeit die­ser Figur genau. Susanne Braune als Antonia, der dro­gen­ab­hän­gi­gen Ärztin, gibt ihrer Rolle vehe­ment und tief­grün­dig Ausdruck in schar­fem Zynismus, mit dem sie den ande­ren gegen­über ihre Einsamkeit und Verzweiflung zu kaschie­ren ver­sucht.

Angelika Sewald-Löffelmann als Elisabeth offen­bart in Laufe ihres ein­dring­li­chen Spiels ihre Frustriertheit in einer Ehe, die aus einem Neben- und nicht Miteinander besteht und ihre unge­leb­ten Träume von einem Leben auf der Bühne.

Oliver Heinke als ihr Ehemann Gustav gelingt die Darstellung eines klei­nen Künstlers in beein­dru­cken­der Verkörperung von Bedeutungsdrang, Überheblichkeit und dem gleich­zei­ti­gen Bemühen um Harmonie. Christian Swoboda ist Justus, der Jüngste der Geschwister. Er spielt ein­drucks­voll die Rolle des Angepassten, der ver­sucht, den Weg des gerings­ten Widerstandes zu gehen und der beson­ders unter den dra­ma­ti­schen Geschehnissen in der Kindheit lei­det. Monika Hochmuth als sei­ne naï­ve Frau, fühlt sich zuneh­mend sicht­lich unwohl in der Gesellschaft die­ser zer­ris­se­nen Familie. Gabriela Schmidt als Tante Hanna setzt die­se zu Beginn als über­zo­gen mun­ter agie­ren­de Person in Szene, um im zwei­ten Teil des Stückes ener­gisch und hef­tig zu ver­su­chen, die Kinder zur Räson zu brin­gen, und auch unschö­ne Wahrheiten auf­zu­de­cken. Ihr habt eure Monster frei­ge­las­sen!“, schreit sie ihnen gegen Ende ent­ge­gen.

Alexander Zinn hat mit sei­ner Inszenierung eine ein­dring­li­che Umsetzung sei­nes Buches auf die Bühne gebracht. Die ver­schie­de­nen Figuren hat er sorg­fäl­tig aus­ge­wählt und mit stim­mi­gen Darstellern besetzt. Familienkonflikte brach­te er packend zum Tragen und stell­te die Eigenverantwortlichkeit jedes Einzelnen trotz unglück­li­cher Kindheit her­vor­ra­gend her­aus.