DIE BENGALISCHE ROLLE

Komödie von Herbert Rosendorfer

ZUM STÜCKZUR KRITIKGALERIEZUM VORBUCHEN

2017 - Plakat - Die bengalische RolleVorstellungstermine:
Samstag, 29. April 2017, 20 Uhr, Premiere
Freitag / Samstag, 5. / 6. Mai, 20 Uhr
Sonntag, 7. Mai, 17 Uhr
Freitag / Samstag, 12. / 13. Mai, 20 Uhr
Sonntag, 14. Mai, 11 Uhr „Muttertagsmatinee“
und Sonntag, 14. Mai, 17 Uhr

Freitag / Samstag, 19. / 20. Mai, 20 Uhr
Freitag / Samstag, 26. / 27. Mai, 20 Uhr

 

(Klicken zum anzeigen)
Im Ensemble TAM OST - Produktion
Im Ensemble TAM OST - Schauspiel (Klick zum zeigen)

"Die Musils & Co." (lnr) Simone Granowski-Heinke, Stefan Hanus, Claudia Loy, Monique Nägele, Mirjam Bertagnolli, Bild: Jutta Schmidt

„Die Musils & Co.“ (lnr) Simone Granowski-Heinke, Stefan Hanus, Claudia Loy, Monique Nägele, Mirjam Bertagnolli, Bild: Jutta Schmidt

Zum Inhalt:
Ein bisschen was für die Schadenfreude und ein bisschen was Frivoles – das sind Zutaten zu einem Theaterstück, an dem der Zuschauer Spaß hat. Und davon versteht Herbert Rosendorfer etwas. Von Beruf ehemals Amtsrichter in München (aber natürlich viel bekannter durch Romane, Hörspiele, Fernseh-Krimis), schrieb er nicht nur „Briefe in die chinesische Vergangenheit“, sondern auch diese leicht brisante Komödie.

Stefan Hanus, Claudia Loy

Stefan Hanus, Claudia Loy
Bild: Albert Aschl

Schauplatz ist die „gute Stube“ einer Familienpension, die den Musils als Tarnung für ihr kleines Bordell dient. Musils Ehe ist so zerschlissen wie das Etablissement, aber die Mitarbeiterinnen prägen durch Kreativität die familiäre Atmosphäre des Hauses.

Es hört auf harmlos zu sein, als ein ebenso prominenter wie übergewichtiger Gast auf die bengalische Rolle nicht verzichten möchte. Denn leider ist er den erotischen und körperlich gewagten Anforderungen dieser „ganz irren Spezialnummer“ nicht gewachsen.

Herbert Prechtl

Herbert Prechtl
Bild: Albert Aschl

Monique Nägele, Simone Granowski-Heinke, Günter Hendrich

Monique Nägele, Simone Granowski-Heinke, Günter Hendrich
Bild: Albert Aschl

Aus der schier unlösbaren Verknotung mit seiner drallen asiatischen Partnerin können ihn die Angestellten des freundlichen Dienstleistungsunternehmens kaum befreien.

Nur der Zuschauer als Mitwisser hat einen Heidenspaß daran, welche erfindungsreichen Verrenkungen moralischer, diplomatischer und ganz praktischer Art nun alle anderen machen müssen, um den peinlichen Fall diskret zu lösen.

 

© ovb, 03.05.2017, Margrit Jacobi

Original hier: https://www.ovb-online.de/rosenheim/kultur/bleibt-veschlossen-8241933.html

Die Tür bleibt verschlossen

In einem als Familienpension getarnten kleinen Bordell spielt die Geschichte, in der ein schwergewichtiger Politiker beim Liebesspiel mit einer chinesischen Mitarbeiterin in eine unlösbare Verknotung gerät.

Nur der dicke Gast ist nicht zu sehen: Freudenmädchen Anita (Simone Granowski-Heinke, links), mit Pater Willibrord (Günther Hendrich ) und Gerti (Claudia Loy) auf dem Sofa, dahinter die Bordellbetreiber, Herr Musil (Stefan Hanus) und seine Frau (Monique Nägele). jacobi

Nur der dicke Gast ist nicht zu sehen: Freudenmädchen Anita (Simone Granowski-Heinke, links), mit Pater Willibrord (Günther Hendrich ) und Gerti (Claudia Loy) auf dem Sofa, dahinter die Bordellbetreiber, Herr Musil (Stefan Hanus) und seine Frau (Monique Nägele). jacobi
© OVB

Da Ähnlichkeiten mit Franz Josef Strauß vorhanden schienen, hatte dies Ende der 70er-Jahre die Uraufführung der Komödie verzögert. Heute gibt es keine Hindernisse mehr für die Komödie „Die bengalische Rolle“ von Herbert Rosendorfer. Nach dem Drama „Das Missverständnis“ von Albert Camus hat das jetzt das TAM OST das Stück auf den Spielplan gesetzt. Inszeniert wurde die Komödie von Jutta Schmidt.

Im TAM OST spielt alles im Vorzimmer des Bordells ab. Das Bühnenbild zeigt mittig ein rotes Sofa und drei Türen im Hintergrund, über einer brennt ständig die rote Lampe. Als permanent überdrehte Frau Musil, Direktorin des Etablissements, fungiert Monique Nägele. Stefan Hanus gibt ihren etwas trotteligen Ehemann, laufend beschimpft von seiner enervierenden Gattin. Zirkusmusik und später Klänge des Pop begleiten das turbulente Spiel.

Viel Fantasie wurde auf die mehr oder weniger spärliche Kleidung der Liebesdienerinnen gelegt. Wie eine rosarote Zuckerstange stöckelt die hochgewachsene Anita (Simone Granowski-Heinke) auf Stilettos und im pinkfarbenen Gitterhemdchen zu glänzend rosa Leggins herein und erheitert das Publikum mit ihrem sächsischen Dialekt. Claudia Loy wiederum beeindruckt als Gerti im Tigerdress mit ihrem üppigen Dekolleté. Das Trio vollendet Mirjam Bertagnolli in der Rolle der etwas dümmlichen Kitty, mit der die anderen ihren Schabernack treiben.

Das Dilemma nun besteht darin, dass sich die Chinesin und ihr Kunde seit vergangener Nacht in ihrem Zimmer befinden und dieses auch nach wildestem Klopfen verschlossen bleibt. Da Herren vom Gewerbeamt angekündigt sind, dreht die Direktorin am laufenden Band durch. Ein herbeigerufener Schlosser (Martin Thaller) kann zwar die Türe öffnen, stellt sich aber als zu neugierig heraus und wird von Gerti in ein anderes Zimmer gedrängt und mittels Fahnenstange außer Gefecht gesetzt. Das gleiche passiert einem renitenten Kunden, Herrn Zingerle (Toni Heimrath), der auch zur Chinesin will und einem Professor (Herbert Prechtl), der sich über Wasserschaden beschwert. Umsonst wird Kitty mit gelber Farbe bestrichen. Zur Chinesin lässt sie sich bei aller Mühe nicht verwandeln. Der Klamauk wächst, aber die Zuschauer bekommen den prominenten Kunden und seine chinesische Sexpartnerin nie zu sehen. Ein in seiner Verzweiflung immer betrunkener werdender Herr Musil hätte gerne Lösegeld für seinen übergewichtigen Gast, den er samt der Chinesin liefern würde, da sie ja untrennbar miteinander in der „vermaledeiten bengalischen Rolle“ verbunden sind.

Beste Lösung: Türen vernageln

Die Türen vernageln und darüber tapezieren, das ist die beste Lösung, findet auch Pater Willibrod (Günther Hendrich), den Frau Musil in ihrer Not herbeiruft. Er weiß genau, dass der prominente Kunde viel zu dick und zu alt sei, um für die „bengalische Rolle“, diese irre Spezialnummer, geeignet zu sein. Als am Schluss ein unbekannter Herr auftaucht, ergibt sich für Herrn Musil und für seine scharfzüngige Frau eine unverhoffte Lösung, die den peinlichen Fall diskret löst.

Das Publikum hatte den Abend mit vielen Lachern quittiert und die Regisseurin und ihre temperamentvoll agierenden Schauspieler mit herzlichem Applaus bedankt.


Termin(e):

Ihre Reservierungsanfrage für diese Veranstaltung

Datenschutzhinweis: Ihre Daten werden von uns weder für eigene noch für fremde Werbezwecke missbraucht, geschweige denn an Dritte weitergegeben! *-markierte Felder sind für Pflichteingaben.

Sie reservieren für:

Für welches Datum?* (Siehe Termin(e) oben)

Wie viele Plätze möchten Sie reservieren?

Ihr Name*

Ihre E-Mail-Adresse*
(Wird zur schriftlichen Bestätigung dieses Vorgangs gebraucht)

Ihre Telefonnummer* (01234 123456) für dringende Fälle.
(Wird gebraucht, um Sie z.B. bei Absagen, Überbuchung und anderen im Zusammenhang mit Ihrer Reservierung für Sie wichtigen Umständen informieren zu können)

Zusätzliches, besondere Hinweise/Wünsche

JA Datenschutzhinweis: Mit Klick auf das Kästchen neben 'JA' erkläre ich mich einverstanden, dass meine Daten elektronisch erhoben und gespeichert werden dürfen. Meine Daten dienen zweckgebunden zur Bearbeitung/Beantwortung meiner Buchung. Diese Einwilligung zur Datenverarbeitung kann ich per Nachricht an das TAM-Büro widerrufen (Telefon, Fax, Mail, Besuch). Im Widerrufsfall werden meine Daten wenn rechtlich zulässig umgehend gelöscht. Weitere Informationen siehe: Datenschutzerklärung


Besondere Benutzerhinweise:
Ich habe verstanden, ...
  1. dass meine Reservierung auf diesem Weg keinen Rechtsanspruch auf Zuteilung hat, sondern einer einfachen Interessensbekundung gleicht.
  2. dass aus technischen Gründen eine Online-Buchung nicht zu 100% sicher ist, weder was ihren Inhalt, noch was ihre korrekte Abfertigung angeht. Elektronische Nachrichten können verloren gehen.
  3. dass erfolgreiche Buchungen i.d.R. innerhalb 3 Tagen vom Büro durch entsprechende eMails bestätigt werden.
  4. dass ebenfalls bedingt durch fehlerhafte Technik manche Geräte und Programme je nach Version, Alter und individueller Konfiguration mglw. Nutzungsprobleme mit diesem Online-Formular haben könnten. In einem solchen Fall beachte ich den gleich hierauf folgenden Punkt...
  5. dass ich meine Buchung auch jederzeit per Telefon, Fax oder persönlich zu den Bürozeiten einreichen kann. (Daten hierfür siehe unten, Fußzeile links)
  6. dass besondere Wünsche nur im Rahmen der Möglichkeiten berücksichtigt werden.
  7. dass die Vergabe freier Plätze am Veranstaltungstag nach der Reihenfolge aller tatsächlich vorliegenden Eingänge erfolgt.
  8. dass die Plätze nummeriert sind. Die Sitzplatznummern stehen auf der am Abend abzuholenden Platzkarte.
  9. dass Karten spätestens 30 Minuten vor dem ausgewiesenen Veranstaltungsbeginn abgeholt und dabei auch bezahlt werden müssen.
  10. dass ermäßigte Karten nur auf Vorlage entsprechender Nachweise (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte) ausgegeben werden

Vor Versand bestätigen: Ich habe die besonderen Benutzerhinweise zur Kenntnis genommen


Sicherheitsabfrage:
Sicherheitscode: captcha

(ABSCHLIESSENDER HINWEIS_Sollten Sie technische Probleme bei der Nutzung dieses Formular haben,
versuchen Sie es entweder mit einem anderen Gerät und/oder Browser oder folgen Sie oben dem Punkt 5.)

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken